Afrikanische Kohlpfanne

Manche Zutaten hier werden vielleicht nicht sehr afrikanisch klingen, dafür schmeckt es aber so. Ich habe einfach mal wieder improvisiert und einen richtigen Glückstreffer gelandet. Das Gericht ist wirklich lecker und es geht auch sehr schnell. Wer Sojaschnetzel nicht mag, nimmt einfach Linsen oder Bohnen.

afrik kohlpfanne

Zutaten:
1 kleiner Chinakohl
3 bis 4 Karotten
1 Zwiebel
1 kleine Stange Lauch (Porree)
1 Petersilienwurzel mit Grün
ca. 50g Sojaschnetzel
Gemüsebrühe
3 EL Sonnenblumenkerne
100 ml Sojasahne (oder sonst eine andere Sahne)
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
Kreuzkümmel
Paprikapulver
Koriandersamen, gemahlen
Zimt
Kardamom
Piment

Zubereitung:
Die Sojaschnetzel mit etwas Gemüsebrühe aufkochen (oder sonst nach Kochanleitung).
Karotten schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Die Wurzel der Petersilie schneiden und nach einigen Minuten hinzufügen. Dann nach und nach das restliche Gemüse schneiden und in die Pfanne geben, erst Zwiebel, dann den Lauch und den Chinakohl zuletzt.
Die gekochten Sojaschnetzel und die Sonnenblumenkerne in die Pfanne geben und etwas mitrösten.
Dann die Gewürze hineingeben und miterhitzen (Pfeffer, Kreuzkümmel, Koriander, Paprika eher mehr; Zimt Kardamom und Piment eher vorsichtig verwenden).
Zum Schluss die Sahne hinein und abschmecken. Fertig!

Zubereitungszeit: 45 Minuten

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3 Antworten zu “Afrikanische Kohlpfanne

  1. Sehr gutes rezept! bravo dafür!
    ABER: was bitte ist daran afrikanisch? bzw was bedeutet afrikanisch da überhaupt? die küche eines gesamten kontinentes in eine topf zu werfen ist gerade beoi afrika extrem schlimm…in europa kommt ja auch keiner auf die idee black pudding mit spanischen tortillas in die selbe kategorie zu werfen….

    • Hallo Benjo!
      Du hast natürlich vollkommen recht. Gerade ich koche sehr gerne arabische Gerichte (vor allem aus dem Nahen Osten), da darf mir so ein Fauxpas nicht passieren. Tatsächlich kann man das Gericht von den Zutaten her nicht afrikanisch nennen. Jedoch verleihen die Gewürze dem Ganzen eine sehr äthiopische Note, finde ich. Deswegen habe ich es leichtfertigerweise „afrikanisch“ getauft. Ich habe mir das erlaubt, da in unserem deutschsprachigen Raum kein Bewusstsein herrscht für die vielen unterschiedlichen Kulturen in Afrika. Dummerweise bewege ich mich dadurch unreflektiert in den selben Fussstapfen, die so viel Ignoranz und Leid in die Welt getragen habe und immer noch tun.
      Danke, dass du mich darauf aufmerksam machst. Vielleicht klingt es eigenartig, aber ich hoffe mir passieren noch viele solcher Fehler, auf welche mich andere aufmerksam machen. Denn ich denke, dass wir dadurch viel wachsen können und unser Bewusstsein verbessern.

      • Hallo Big Toaster,

        Danke für die tolle Reaktion auf Kritik und das Verständnis.
        ich selbst erwische mich auch imemr wieder dabei regionen kulturell in eine Topf zu werfen und ich finde es schrecklich aber gut wenn ich oder wer anders mich dabei ertappt.
        Als ex-ostafrikaner bin ich da halt bei Afrika besonders empfindlich!

        Das mit dem äthiopisch kann ich bestätigen. War zwar selbst nie dort aber die äthiopier in kenya bereiten essen zu dass recht ähnlich ist!

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