Dinkelvollkorn-Pizza auf winterlich

Pizza machen wir immer mit Gemüse der Saison. Diesmal haben wir aber geschummelt und auch noch Brokkoli hineingegeben. Zu einer Pizza gehört auch ein Pizzateig, den gibts hier. Und Käse gehört auch dazu. Ich habe neulich ein lustiges Rezept gefunden für Cashewkäse. Den hab ich gleich ausprobiert und auf die Pizza gegeben. Das schmeckt durchaus gut. Ganz anders als Hefeschmelz. Natürlich auch ganz anders als „normaler“ Käse. Auf der Pizza zumindest erinnert es vielleicht mehr an Fetakäse.

Dinkelpizza

Zutaten:
1 mal selbstgekneteter Pizzateig
1 Stück Brokkoli
2 Karotten
1 kleines Stück Lauch (Porree)
80 g Ketchup
Salz
Pfeffer
Oregano
Bohnenkraut (mein Lieblingspizzagewürz)
Käse (bei uns Cashewkäse, oder Hefeschmelz)

Zubereitung:
Den Pizzateig auf ein großes Backblech ausbreiten. Darauf Ketchup verteilen, das Gemüse drauflegen (vorher klein schneiden) und mit Salz, Pfeffer, Oregano und Bohnenkraut würzen. Bohnenkraut ist nur eine Eigenheit von mir, macher Pizzaliebhaber wird es vielleicht weglassen. Dann den Käse drauf und ab ins Rohr damit. 180°C reichen. Das dauert dann eine halbe Stunde. Fertig und genießen.

Zubereitungszeit (ohne Teig): ca. 15 Minunten, backen 30 Minunten

Pizzateig

Pizzateig ist ganz leicht zu machen. Hier mache ich ihn mit Dinkelvollkornmehl, aber man kann natürlich auch Weizenvollkorn oder helles Weizenmehl nehmen.

Pizzateig

Zutaten:
330 ml Wasser
500 g Dinkelvollkornmehl
1/2 Würfel Hefe
1 TL Salz
1 TL Zucker
1 EL Olivenöl

Zubereitung:
Die Hefe in eine Knetschüssel geben und Salz und Zucker hineintun. Einen kleinen Teil vom Wasser hineingeben und warten bis sich die Hefe aufgelöst hat. Man kann auch nachhelfen und die Hefe mit einer Gabel zerdrücken. Dann das restliche Wasser und das Öl hineingeben. Nach und nach das Mehl unterrühren bis es so „dick“ wird, dass es nicht mehr gut zum rühren geht. Dann mit der Hand weiterkneten. Schließlich soviel Mehl hineinkneten bis der Teig nicht mehr zu sehr klebt.
1 Stunde rasten lassen und dann in einem großen Blech mit der Hand flachdrücken und auf diese Weise ausbreiten. Dann die Pizza belegen und backen. Je nach Belag ca. 30 Minunten.

Zubereitungszeit: Kneten 15 Minunten, Rasten 1 Stunde

Grüner Smoothie

Unser Frühstück! Seit einigen Monaten trinken wir fast täglich einen Grünen Smoothie, anstatt ein „normales“ Frühstück zu verzehren. Und das tut echt gut. Am Anfang ist das sicher etwas gewöhnungsbedürftig, aber es lohnt sich. Was es damit auf sich hat, kann man leicht im Internet recherchieren. Aber hier das Grundrezept.

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Zutaten:
grünes Blattgemüse, etwas mehr als einen halben Mixer voll
Obst, so 2 bis 3 Stück
Wasser

Hier ist das was wir hineingegeben haben. Im Frühjahr gibts dann auch Brennessel, Löwenzahn und Co. Damit wirds besonders gut.

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Zubereitung:
Das ganze etwas zerkleinern, damit sich der Mixer nicht so quälen muss. Erst kommt das Grünzeug rein. Dann geben wir entweder etwas Leinsamen hinein oder einen Löffel Kokosmehl. Das schmeckt dann sehr lecker, aber damit sollte man sparsam umgehen, da es schwerer zu verdauen ist. Dann gibt man das Obst hinzu.

P1110589Das Wasser hineingeben und zwar ungefähr soviel, dass die Hälfte vom Grünzeug im Wasser schwimmt.
Und dann mixen! Es sollte eine richtig schön homogene Flüssigkeit werden. Wichtig dabei ist nicht so sehr die Wattleistung vom Mixer, sondern die Drehzahl. Je höher desto besser.

Bohnenburger

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Wir lieben Burger, sehr sogar. Und da wir kein Fleisch essen wollen, machen wir sie eben selber. Und zwar vegan. Das wichtigste ist natürlich das Laibchen (Bratling). Das zweitwichtigste ist das Brötchen (Weckerl), das wir auch gleich selber gemacht haben. Hier erstmal das Rezept für die Laibchen.

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Zutaten:
250g Bohnen, ungekocht, trocken
2 große Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
3 Karotten (oder Sellerieknolle, Pastinaken,…)
1 Paprika (optional)
3 EL Weizengrieß
5 EL Weizenmehl
Öl zum Braten (oder man macht es im Backrohr, auch lecker)
Bohnenkraut
Salz
Pfeffer
Kreuzkümmel
Paprikapulver
Kurkuma
Thymian
Piment (oder Nelken, oder auch Zimt), nur eine Prise

Zubereitung:
Die Bohnen über Nacht einweichen. Dann das Wasser ausschütten. Die Bohnen waschen (zB. in einem großen Sieb) in einen großen Topf geben und in reichlich Wasser kochen. Salzen tut man die Bohnen am besten wenn sie schon fertig sind. Am Anfang, wenn das Wasser aufkocht, beginnen sie zu schäumen. Diesen Schaum kann man abschöpfen, dann blähen die Bohnen nicht so sehr. Wenn es nicht mehr schäumt, ca. 1 EL Bohnenkraut ginzugeben. Wenn man kein Bohnenkraut hat, lässt man es einfach weg 🙂
Wenn die Bohnen durch sind (dauert meist 1 Stunde oder ein wenig mehr) schüttet man das Wasser wieder weg, am besten wäscht man sie nochmal durch und gibt sie wieder zurück in den Topf oder in ein anderes großes Gefäß in dem man nachher die Masse zubereiten wird.
Also, … Die Bohnen pürieren, mit einem Mixer, einer Küchenmaschine, oder sonst irgendwie zu Brei machen.
Dann das Gemüse, geraspelt bzw. sehr klein geschnitten hinzugeben, oder schon vorher mit den Bohnen gemeinsam zerkleinern. Dann noch Weizengrieß und Mehl hinzugeben bis die Konsistenz passt. Es sollte wie ein zäher Teig werden. Wenn es zu weich ist zerbröselt es beim Braten. Wieviel man tatsächlich an Mehl und Grieß braucht hängt davon ab, wieviel Gemüse man hineingibt und wieviel Wasser die Bohnen beim Kochen aufgenommen haben, sprich wie lang man sie gekocht hat. Es kann auch hilfreich sein, wenn man die Masse abkühlen lässt. Dann ist es leichter damit zu arbeiten.
Zum Schluss würzen, Laibchen formen und in einer Pfanne herausbraten. Alternativ kann man sie auch ins Backrohr schieben, dann werden sie nicht so fettig, aber auch nicht so saftig 🙂

Zubereitungszeit: einweichen 12 Stunden, kochen 1,5 Stunden, auskühlen 30 Minuten, zubereiten 40 Minuten

Burgerbrötchen

Heute haben wir uns leckere Burger gemacht. Dazu braucht man natürlich auch leckere Burgerbrötchen (österr. -Weckerl). Ich hab sie hier mit Ei gemacht. Es geht aber natürlich auch ganz ohne. Ich wollte die Brötchen oben mit Eigelb bestreichen damit der Sesam kleben bleibt. Denn wenn man den Sesam einfach so draufstreut fällt er nach dem Backen wieder herunter.
Statt Eigelb kann man auch eine Mischung aus Sojasahne und Wasser (1 EL Sojasahne und 1 EL Wasser) nehmen.

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Zutaten:
1 halber Würfel Hefe (Germ)
250ml Sojamilch (man kann auch nur Wasser nehmen)
100ml Wasser
1 1/2 TL Salz
2 TL Zucker
180 g helles Weizenmehl (hier Typ 700)
430g Dinkelmehl Typ 630
2 EL Olivenöl
3 EL Sojamilch
1/2 TL Speisestärke
Sesam zum Bestreuen (oder etwas anderes)

Zubereitung:
Die Hefe in wenig Wasser, mit dem Salz und dem Zucker auflösen. Oft hört man, man darf die Hefe nicht direkt mit dem Salz in Berührung kommen lassen, weil dann die Hefe stirbt. Das kann ich nicht bestätigen.
Dann das restliche Wasser und die Sojamilch (am besten lauwarm, ansonsten dauert das „Gehen“ länger) sowie das Öl hinzugeben. Nach und nach das Mehl einrühren bis rühren nicht mehr geht. Dann mit der Hand weiterkneten. Man kann auch mehr oder weniger Mehl nehmen. Es kommt auf das Mehl an, wieviel man braucht. Der Teig sollte noch relativ weich sein und an den Händen kleben. Dann werden die Brötchen flaumiger. Aber darauf sollte man sich nicht versteifen. Auch wenn der Teig fester wird, schmeckts trotzdem.
Das ganze ca. 1 Stunde gehen lassen. Der Teig sollte deutlich gewachsen sein. Dann nochmal alles kurz durchkneten und die Brötchen formen. Beim Backen ziehen sie sich ein wenig zusammen und gehen deulich in die Höhe. Also beim Formen eher flach und größer machen. Dabei kann man noch etwas Mehl hinzugeben, damit der Teig nicht allzusehr an den Fingern klebt. Die Oberfläche einer Mischung aus Sohamilch und  Speisestärke bestreichen und den Sesam draufstreuen.
Die geformten Brötchen gleich auf ein Blech mit Backpapier legen und alles ins kalte Backrohr schieben. Da drinnen lässt man sie wieder ca. 20 Minuten gehen (rasten) und schaltet dann das Rohr ein. 180°C für ca. 30 Minuten (je nachdem wie schnell es aufheizt). Abkühlen lassen und Burger basteln 🙂

Zubereitungszeit: kneten 15 Minunten, rasten 1 Stunde 20 Minunten, backen 30 Minuten. Insgesamt ca. 2 Stunden

Potato Wedges

Bei uns gab es heute Burger. Und zu Burger gehören natürlich Kartoffel dazu.

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Zutaten:
1 kg Kartoffeln (am besten vorwiegend festkochende)
Öl zum Mariniern
Salz, Pfeffer, Curry, Paprika

Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen. Bei Bedarf Kartoffeln schälen, ansonsten gerne mit Schale zubereiten, da sie dann noch besser schmecken. Die Kartoffeln in Spalten schneiden und in einer Schüssel mit Öl und den Gewürzen marinieren. Das Backrohr auf 180 Grad vorheizen. Ein Backrohrgitter mit Backpapier belegen und nun die marinierten Kartoffelspalten nebeneinander auf das Gitter geben. Durch das Gitter und das Nebeneinanderaufstellen werden die Kartoffeln von allen Seiten gleichmäßig durch. Nach ca. 30 Minuten sind die Kartoffeln fertig, wer es aber gern knusprig hat, kann sie ruhig 40-45 Minuten im Rohr lassen. Ein wenig auskühlen lassen und mit Ketchup, einer Sauce oder einfach pur genießen!

Zubereitungszeit: 15 min., Backzeit: ca. 45 min.

Gemüse-Bohnen Pfanne mit Datteln

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Zutaten:
1 Brokkoli
1 rote Paprika
2 mittelgroße Zwiebel
4 große Karotten
5 große Medjul Datteln, oder 10 kleine (getrocknet)
1 EL Honig
1 handvoll Haselnüsse
1 Dose Bohnen, oder selbst gekochte
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Kurkuma
Zimt
Thymian
Salbei

Zubereitung:
Am besten eignet sich für die Zubereitung eine große Pfanne mit Deckel. Das Gemüse waschen und schneiden. Zuerst die Karotten ein paar Minuten anbraten. Dann nacheinander Paprika, Zwiebel und zum Schluss den Brokkoli hineingeben. Deckel drauf und mindestens 10 Minuten dünsten lassen. Falls man keinen Deckel hat, kann man den Brokkoli extra dünsten oder kochen, oder einfach knackig lassen.
In der Zwischenzeit die Haselnüsse klein hacken und die Datteln entkernen und schneiden. Beides auch in die Pfanne geben und ein paar Minuten mitdünsten. Danach ohne Deckel weiterbraten.
Den Honig und die Gewürze dazugeben. Die Datteln und die Haselnüsse verleihen dem Gericht schon eine sehr deutliche Geschmacksnote. Man braucht gar nicht so intensiv würzen. Ich gebe hier noch Salz und Pfeffer hinein. Paprika und Kurkuma verleihen dem Gericht eine würzige Grundnote. Zimt unterstreicht die Süße im Gericht. Und Thymian und Salbei sind wichtig, damit die Bohnen dazupassen.
Dann noch die Bohnen abtropfen, abbrausen und auch hinein in die Pfanne. Nochmal kurz abschmecken und fertig!!

Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten