Bohnenburger

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Wir lieben Burger, sehr sogar. Und da wir kein Fleisch essen wollen, machen wir sie eben selber. Und zwar vegan. Das wichtigste ist natürlich das Laibchen (Bratling). Das zweitwichtigste ist das Brötchen (Weckerl), das wir auch gleich selber gemacht haben. Hier erstmal das Rezept für die Laibchen.

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Zutaten:
250g Bohnen, ungekocht, trocken
2 große Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
3 Karotten (oder Sellerieknolle, Pastinaken,…)
1 Paprika (optional)
3 EL Weizengrieß
5 EL Weizenmehl
Öl zum Braten (oder man macht es im Backrohr, auch lecker)
Bohnenkraut
Salz
Pfeffer
Kreuzkümmel
Paprikapulver
Kurkuma
Thymian
Piment (oder Nelken, oder auch Zimt), nur eine Prise

Zubereitung:
Die Bohnen über Nacht einweichen. Dann das Wasser ausschütten. Die Bohnen waschen (zB. in einem großen Sieb) in einen großen Topf geben und in reichlich Wasser kochen. Salzen tut man die Bohnen am besten wenn sie schon fertig sind. Am Anfang, wenn das Wasser aufkocht, beginnen sie zu schäumen. Diesen Schaum kann man abschöpfen, dann blähen die Bohnen nicht so sehr. Wenn es nicht mehr schäumt, ca. 1 EL Bohnenkraut ginzugeben. Wenn man kein Bohnenkraut hat, lässt man es einfach weg 🙂
Wenn die Bohnen durch sind (dauert meist 1 Stunde oder ein wenig mehr) schüttet man das Wasser wieder weg, am besten wäscht man sie nochmal durch und gibt sie wieder zurück in den Topf oder in ein anderes großes Gefäß in dem man nachher die Masse zubereiten wird.
Also, … Die Bohnen pürieren, mit einem Mixer, einer Küchenmaschine, oder sonst irgendwie zu Brei machen.
Dann das Gemüse, geraspelt bzw. sehr klein geschnitten hinzugeben, oder schon vorher mit den Bohnen gemeinsam zerkleinern. Dann noch Weizengrieß und Mehl hinzugeben bis die Konsistenz passt. Es sollte wie ein zäher Teig werden. Wenn es zu weich ist zerbröselt es beim Braten. Wieviel man tatsächlich an Mehl und Grieß braucht hängt davon ab, wieviel Gemüse man hineingibt und wieviel Wasser die Bohnen beim Kochen aufgenommen haben, sprich wie lang man sie gekocht hat. Es kann auch hilfreich sein, wenn man die Masse abkühlen lässt. Dann ist es leichter damit zu arbeiten.
Zum Schluss würzen, Laibchen formen und in einer Pfanne herausbraten. Alternativ kann man sie auch ins Backrohr schieben, dann werden sie nicht so fettig, aber auch nicht so saftig 🙂

Zubereitungszeit: einweichen 12 Stunden, kochen 1,5 Stunden, auskühlen 30 Minuten, zubereiten 40 Minuten

Burgerbrötchen

Heute haben wir uns leckere Burger gemacht. Dazu braucht man natürlich auch leckere Burgerbrötchen (österr. -Weckerl). Ich hab sie hier mit Ei gemacht. Es geht aber natürlich auch ganz ohne. Ich wollte die Brötchen oben mit Eigelb bestreichen damit der Sesam kleben bleibt. Denn wenn man den Sesam einfach so draufstreut fällt er nach dem Backen wieder herunter.
Statt Eigelb kann man auch eine Mischung aus Sojasahne und Wasser (1 EL Sojasahne und 1 EL Wasser) nehmen.

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Zutaten:
1 halber Würfel Hefe (Germ)
250ml Sojamilch (man kann auch nur Wasser nehmen)
100ml Wasser
1 1/2 TL Salz
2 TL Zucker
180 g helles Weizenmehl (hier Typ 700)
430g Dinkelmehl Typ 630
2 EL Olivenöl
3 EL Sojamilch
1/2 TL Speisestärke
Sesam zum Bestreuen (oder etwas anderes)

Zubereitung:
Die Hefe in wenig Wasser, mit dem Salz und dem Zucker auflösen. Oft hört man, man darf die Hefe nicht direkt mit dem Salz in Berührung kommen lassen, weil dann die Hefe stirbt. Das kann ich nicht bestätigen.
Dann das restliche Wasser und die Sojamilch (am besten lauwarm, ansonsten dauert das „Gehen“ länger) sowie das Öl hinzugeben. Nach und nach das Mehl einrühren bis rühren nicht mehr geht. Dann mit der Hand weiterkneten. Man kann auch mehr oder weniger Mehl nehmen. Es kommt auf das Mehl an, wieviel man braucht. Der Teig sollte noch relativ weich sein und an den Händen kleben. Dann werden die Brötchen flaumiger. Aber darauf sollte man sich nicht versteifen. Auch wenn der Teig fester wird, schmeckts trotzdem.
Das ganze ca. 1 Stunde gehen lassen. Der Teig sollte deutlich gewachsen sein. Dann nochmal alles kurz durchkneten und die Brötchen formen. Beim Backen ziehen sie sich ein wenig zusammen und gehen deulich in die Höhe. Also beim Formen eher flach und größer machen. Dabei kann man noch etwas Mehl hinzugeben, damit der Teig nicht allzusehr an den Fingern klebt. Die Oberfläche einer Mischung aus Sohamilch und  Speisestärke bestreichen und den Sesam draufstreuen.
Die geformten Brötchen gleich auf ein Blech mit Backpapier legen und alles ins kalte Backrohr schieben. Da drinnen lässt man sie wieder ca. 20 Minuten gehen (rasten) und schaltet dann das Rohr ein. 180°C für ca. 30 Minuten (je nachdem wie schnell es aufheizt). Abkühlen lassen und Burger basteln 🙂

Zubereitungszeit: kneten 15 Minunten, rasten 1 Stunde 20 Minunten, backen 30 Minuten. Insgesamt ca. 2 Stunden