Shakshuka

Die orientalische Küche lässt uns nicht los. Hier ist wieder mal ein köstliches Rezept aus dem Nahen Osten. In Israel ist dieses Gericht ein beliebtes Frühstück. Wir bevorzugen es aber eher als Mittag- oder Abendessen.

Shakshuka

Zutaten:
3 rote Paprika
1 Dose gestückelte Tomaten, oder frische im Sommer 🙂
2 Zwiebeln
1 kleine Chilischote
2 EL Zucker
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Oregano
2 bis 3 Lorbeerblätter
4 bis 6 Eier
etwas ÖL zum Anbraten
Petersilie

Zubereitung:
Zwiebel hacken und in einer großen Pfanne anbraten. Paprika schneiden und ebenfalls hineingeben. Das ganze eine Weile bruzeln lassen. Dann Zucker, Salz und Gewürze hineingeben, inkl.  einer ganz fein gehackter Chili. Alles nun kurz anbraten und mit den Tomaten ablöschen. Kurz köcheln lassen bis es etwas dicker ist und nochmal abschmecken. Dann mehrere kleine Mulden in die Masse hineindrücken. In jede Mulde vorsichtig ein Ei hineinlegen und den Deckel drauf geben. So lange dünsten bis die Eier durch sind (oder fast durch, je nach Geschmack). Verfeinert wird das ganze noch mit etwas Petersilie darüber und fertig!!

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

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Orientalischer Orangen-Salat

orangensalat

Isabel von grueneliebe.blogspot.de hat zum Geburtstag ihres Blog’s ein Gewinnspiel gestartet, in dem sie nach Salaten sucht. Da wollte ich natürlich gleich mitmachen und das hier ist nun mein Beitrag: ein orientalischer Orangen-Salat. Er schmeckt traumhaft lecker und ist auch eine wunderbar leichte Hauptmahlzeit. Und wenn die Orangen mal nicht so süß sind, kann man ihn einfach mit einer größeren Menge an Trockenfrüchten „tunen“.

Auf die Idee so einen Salat zu machen, bin ist vor einiger Zeit gekommen, als mein Vater mir mehrere sonnengereifte Orangen aus Süditalien mitgebracht hat. Das war für mich damals durchaus ein Problem, denn ich mag eigentlich keine Orangen. Zumindest dachte ich das. Zitrusfrüchte waren mir immer schon suspekt.
Aber nun musste ich halt etwas damit anfangen. Viel schlimmer als Zitrusfrüchte, war für mich die Vorstellung Essen wegzuschmeißen. Also habe ich daraus etwas gemacht, was ich unseren Gästen vorsetzen konnte, damit ich es dann los bin. Dabei ist dieser Salat herausgekommen 🙂
Zu meiner Überraschung hat das ganze wirklich gut geschmeckt. Sehr gut sogar. Unsere Gäste waren derselben Meinung, … leider. Aber was soll’s. Man kann den Salat ja jederzeit wieder machen. So genug Geschichten von mir. Hier ist das Rezept:

Zutaten für 4 Personen:
4 große Orangen (ca. 1 kg)
100 g getrocknete Feigen
Saft einer halben Zitrone
40 g geschälte Pistazien
Rosenblütenwasser
etwas Wasser
Salz

Zubereitung:
Die Feigen werden vom Stiel befreit und in feine Streifen geschnitten. Die halbe Zitrone wird ausgepresst und der Saft über die Feigenstücke gegossen. Da kommt dann ein Schuss Rosenblütenwasser hinzu. Bei mir waren es etwa 15 ml. Wer dieses blumige Aroma gerne mag, kann auch einiges mehr davon nehmen. Und dann gibt man noch etwas warmes Wasser hinzu. Die Feigen sollten auch nicht ganz bedeckt sein mit Flüssigkeit. Sie saugen sich auch so gut genug an. Das Ganze stellt man mal zur Seite und lässt es ziehen. Ab und zu kann man auch umrühren.
Die Pistazien werden, sofern nicht schon passiert, geschält. Ich habe bereits geröstete genommen (nicht gesalzene), aber rohe Pistazien passen genauso gut hinein. Die werden gehackt und unter die Feigen gerührt.
Dann werden die Orangen geschält. Am besten geht das mit dem Messer. Zuerst „Deckel und Boden“ wegschneiden und dann die Schale rundherum mitsamt den weißen Teilen herunterschneiden. Die Orangen in Stücke schneiden und in einer Schüssel mit dem Feigen-Pistazien Gemisch verrühren.
Zum Schluss noch eine Prise Salz darüber geben. Das Salz kann natürlich auch weggelassen werden, aber ich persönlich finde, dass es viel hermacht, auch in solch süßen Gerichten.

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Karotten-Kohlrabi-Salat

Dieser Salat passt perfekt zu Maki, da er eine erfrischende leicht säuerliche Note hat. Tatsächlich passt er zu vielen asiatischen Gerichten (und auch zu nicht asiatischen 😉 ).

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Zutaten:
2 bis 3 Karotten
1 Kohlrabi
Saft von einer halben Zitrone
Öl, zB. Sonmnenblumenöl oder Rapsöl
Salz

Zubereitung:
Die Karotten und den Kohlrabi waschen und raspeln. Eine halbe Zitrone auspressen und den Saft über das Gemüse gießen. Das ganze dann salzen und mit Öl abschmecken. Ich habe hier ein neutrales Öl genommen. Es passen aber auch sehr gut intensivere Öle dazu wie zB. Walnussöl.
Falls das einem nicht sauer genug ist, kann man noch mehr Zitronensaft nehmen. Ich verwende bei diesem Salat Zitronensaft statt Essig, weil die Zitrone mit ihren Antioxidantien verhindert, dass das Gemüse braun wird. Man kann ihn auch sehr gut über mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren. Dann wird er sogar noch leckerer.
Beim Servieren gebe ich gerne auch noch geröstete Sonnenblumenkerne darüber.

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten

Couscous mit Granatapfel

Zur Zeit habe ich eine richtige Couscous-Phase. Es kann also sein, dass hier bald richtig viele Rezepte mit Couscous auftauchen 🙂
Es ist für mich eines der leckersten und einfachsten Gerichte aus dem Maghreb. Couscous kann man auf unterschiedlichste Art irsinnig lecker zubereiten. Das hier ist eher auf der süßen Seite. Hm…..

couscous granatapfel

Zutaten:
250g Couscous
250ml Wasser
1 EL Butter oder Öl
1 kleine Stange Lauch
1 Granatapfel
1 handvoll getrocknete Datteln
1 handvoll geschälte Pistazien
3 EL Rosinen
2 EL Sesam
1 EL Honig
1 EL Rosenblütenwasser
Salz
Koriander
Piment
Kreuzkümmel
Minze
Petersilie

Zubereitung:
Den Couscous in einem Sieb waschen und in einem Topf mit dem Wasser und der Butter kochen. Immer wieder mal durchrühren. Falls das Wasser zu wenig ist, einfach noch etwas nachgießen.
Die Rosinen mit etwas heißem Wasser überbrühen und darin ziehen lassen. Den Granatapfel halbieren und die Kerne herauslösen. Die weißen Häutchen sollte man möglichst entfernen, da sie bitter sind.
Den Lauch schneiden und in einer Pfanne in etwas Öl anbraten. Die Pistazien und wenig später den Sesam ebenfalls hineingeben und mitanrösten. Die Datteln entkernen und klein schneiden und auch mitanbraten. Die Rosinen und den Honig hineingeben. Mit Minze, Koriander, Piment und etwas Kreuzkümmel würzen. Salzen. Dann den fertigen Couscous hineingeben und die Kochplatte ausschalten. Petersilie hacken und mit den Granatapfelkernen und dem Rosenblütenwasser hineingeben. Nochmal abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: ca. 30 bis 40 Minuten

Krautfleckerl

Krautfleckerl

Hier habe ich zwei unterschiedliche Nudeln verkocht, Weizenfarfalle und Dinkelvollkorn“fleckerl“

Zutaten:
500 g Kraut
300 g Fleckerl (Nudeln)
2 Zwiebel
1 EL Zucker
1 Schuss Essig
250 ml Gemüsebrühe
Öl zum Braten
Salz
Pfeffer
Kümmel, ganz

Zubereitung:
Vom Kraut den Strunk entfernen und die Blätter in kleine Quadrate schneiden, die Zwiebeln würfeln. Zwiebeln in einem Topf oder einer sehr großen, tiefen Pfanne kurz anbraten. Den Zucker hineingeben und etwas karamellisieren lassen. Dann das Kraut hinzugeben und gut anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und Essig hineingeben. Mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen und dann 20 bis 30 Minunten zugedeckt köcheln lassen. Nebenbei die Nudeln kochen.
Zum Schluss die fertigen Nudeln zum Kraut geben und alles gemeinsam erhitzen, damit sich das Aroma verteilt. Nochmal abschmecken und fertig.

Zubereitungszeit: ca 45 Minunten.

Kurkumareis mit Schwarzkümmel

Reis mit Kurkuma und Schwarzkümmel ist bei uns ein Klassiker und nur durch Safranreis zu übertreffen. Hier haben wir ihn zu Gemüsebällchen in Zwiebelsoße gegessen.

kurkumareis schwarzkuemmel

Zutaten:
1 Tasse Reis (am besten Basmatireis)
Kurkuma, etwa 1 TL
Schwarzkümmelsamen, ca 1 TL
Salz
1 EL Ghee (oder ach Öl)

Zubereitung:
In einem kleinen Topf das Fett erhitzen. Den Reis kurz anbraten (nicht zu heiß). Dann das Wasser hineingießen und salzen. Das ganze dann mit Kurkuma würzen, das Wasser sollte schön gelb werden. Wieviel Kurkuma man wirklich hineingibt muss man ausprobieren. Es hat einen leicht pikanten aber auch süßlichen Geschmack. Kurz bevor der Reis fertig ist den Schwarzkümmel hineingeben.
Das passt zu fast jedem indischen Gericht.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten

Gjüvetsch

Gjüvetsch (Dschüvetsch) wird in Bulgarien meistens im Winter gegessen. Man macht es typischerweise mit Gemüse, welches man im Spätsommer bzw. Herbst eingemacht hat. Man kann es aber natürlich auch mit frischem Gemüse machen und hier erklär ich auch letztere Variante.

gjuvetsch1

gjuvetsch2Zutaten:
1 bis 1,2 kg bevorzugt mehlige Kartoffel
3 große Zwiebel
1 große Paprika
1 mittelgroße Melanzani
600g Tomaten (oder welche aus der Dose)
etwas Öl zum Anbraten
Salz
Petersilie

Zubereitung:
Zwiebel klein hacken und in einem großen Topf etwas anbraten. Paprika klein schneiden und ebenfalls hinzugeben. Dasselbe mit der Melanzani. Die Tomaten kann man schälen wenn man mag oder einfach so schneiden und zum anderen Gemüse in den Topf geben (inklusive Saft).
Die Kartoffel vorher schon vorbereiten. Diese schälen und in Würfel schneiden. Dann in den Topf zum Gemüse geben. Idealerweise sollte alles mit dem Saft der Tomaten bedeckt sein (sonst ein wenig Wasser hinzugeben). Das ganze ca. 15 Minuten köcheln. Das Backrohr auf 170°C vorheizen. Das ganze Gemüse in ein großes Backblech oder in eine große Auflaufform geben und ins Rohr stellen. Ca. 40 Minuten backen. Fertig ist es dann, wenn die Kartoffel durch sind und der Saft verdunstet ist, sodass das ganze richtig „zäh“ geworden ist.

Das Gemüse, welches ich hier verwende ist typisch für dieses Gericht. Ebenso gern gibt man auch grüne Bohnenschoten oder Okraschoten hinein (im Bild sind Okraschoten).

Zubereitungszeit: 1 Stunde 15 Minuten