Bagels (vegan)

Wir lieben Bagels!!! Und wie wir sie lieben! Doch leider sind die leckeren Bagels im Handel ziemlich teuer. Und die günstigen sind nicht so lecker. Doch zum Glück kann man Bagels auch selber machen. Es ist etwas mehr Aufwand als „normale“ Brötchen, aber es lohnt sich allemal.

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Zutaten:

Für den Teig:
300 ml Wasser
500 g glattes Mehl
1/2 Würfel Hefe
3 EL Öl
1,5 TL Salz
2 TL Zucker

Für das Wasserbad:
3 Liter Wasser
2 TL Zucker
1TL Salz

Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und etwa 1 Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen. Der sollte dann etwa auf das doppelte aufgegangen sein.
Dann in einem großen Topf das Wasser zusammen mit 1 TL Salz und 2 TL Zucker erhitzen, bis es dann fast kocht. Es soll aber nicht ganz aufkochen sondern nur ganz leicht simmern. Bis es jedenfalls soweit ist widmet man sich wieder dem Teig. Ihn nochmal kurz durchkneten und dann zu mehreren kleinen Teiglingen aufteilen. Auf dieser Menge kann man 8 größere oder 12 kleinere Bagels machen. Wie man sie halt lieber mag. Jedenfalls macht man daraus erst kleine  Kügelchen. Dann drückt man mit einem Kochlöffelstiel ein Loch in der Mitte hindurch und erweitert es dann weiter, sodass zum Schluss ein kleiner Schwimmreifen entsteht.
Wenn man nun seine Schwimmreifen beisammen hat und das Wasser schön warm ist (aber nicht wirklich kocht) kann der Spass losgehen. Man nimmt den mutigsten Bagel von der Partie auf eine Schaumkelle und legt ihn vorsichtig ins Wasser. Der plustert sich dann ganz schnell auf. Das dauert vielleicht 20 Sekunden. dann wendet man ihn vorsichtig und nach spätestens weiteren 20 Sekunden nimmt man ihn mit der Schaumkelle raus und legt ihn auf ein Backblech (man wird vermutlich 2 Bleche brauchen). Dann kommt der nächste dran.
Sobald sie im Backblech liegen kann man sie mit etwas Sojamilch bestreichen (die sollte aber nicht kalt sein) und dann nach Belieben mit etwas bestreuen wie zB. Mohn, Sesam, Schwarzkümmel, …. Man kann auch auf die Sojamilch verzichten, denn manchmal haften die  Körner auch so ganz gut. Man sollte die Bagels nun aber nicht zu lange auf dem kalten Blech liegen lassen, sondern so bald wie möglich ins vorgeheizte Backrohr (200°C) schieben. Dort backen sie etwa 20 Minuten.
Bagels nach belieben belegen. Mahlzeit!!

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Zubereitungszeit: 1 Stunde Arbeit, 1 Stunde Rasten, 20 Minunten Backen

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Bärlauch-Baguette

Ich liebe Brot und Gebäck jeder Art und ich liebe es auch selber alles Mögliche auszuprobieren. Hier habe ich mich mal an einem Baguette probiert, jedoch ohne Hefe. Und da gerade Bärlauchzeit ist, kommt eben Bärlauch hinein!

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Zutaten:
230 ml Wasser
200 g helles Weizenmehl
130 g Dinkelvollkornmehl
1 EL Öl (zB Olivenöl)
1 EL Apfelessig
1 TL Salz
1 TL Bohnenkraut
1 kleines Bündel Bärlauch
2/3 Packung Backpulver (11g)

Zubereitung:
Das Backrohr auf 180° vorheizen. Das Mehl mit dem Salz, dem Bohnenkraut und dem Backpulver vermischen. In einer Teigschüssel das Wasser hineingeben. Essig, Öl und den fein geschnittenen Bärlauch ins Wasser geben. Dann das Mehl nach und nach hineinschütten und verrühren. Am Ende dann mit der Hand kneten und falls notwendig noch mehr Mehl hineinkneten. Der Teig darf ruhig noch etwas kleben, man muß ihn dann nur zu einem länglichen Baguette formen können.
Dann legt man das Brot in den heißen Ofen und bäckt es ca. 35 Minunten.

Wichtig ist, dass man den Teig gleich nach dem Kneten bäckt. Da keine Hefe drinnen ist, muß er nicht „gehen“.

Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten

Hefefreies Brot (mit Backpulver)

In letzter Zeit backe ich immer wieder Brot mit Backpulver, anstatt mit Hefe. Das ist besonders für Menschen, welche Hefe nicht so gut vertragen eine sehr gute Alternative. Ich benutze dafür phosphatfreies Backpulver (Weinsteinbackpulver) weil es gesünder ist. Aber das „normale“ geht da gleich gut.

Backpulverbrot

Zutaten:
400 g helles Weizenmehl
70 g Dinkelvollkornmehl
320 ml Wasser
2 EL Olivenöl
1 TL Salz
1,5 Packungen Backpulver
100 g Sonnenblumenkerne (nach Belieben)
1 TL getrocknete, gemahlene Bockshornkleeblätter (oder andere Kräuter nach Geschmack)

Zubereitung:
Brot mit Backpulver zu machen ist sehr einfach. Das Mehl mit dem Salz und dem Backpulver mischen. In einer Teigschüssel das Wasser, das Öl, die Kräuter und die Sonnenblumenkerne hineingeben. Dann nach und nach das Gemisch mit dem Mehl hineinrühren und am Ende mit den Händen kneten sobald der Teig fester wird und nicht mehr gut zum Rühren geht.
Den Teig dann NICHT gehen lassen sondern gleich ins das vorgeheizte Backrohr bei 180° etwa 40 Minunten backen.

Ein Hinweis noch am Rande. Backpulver ist basisch und es kann zu „Reaktionen“ kommen. In diesem Fall werden sich die Sonnenblumenkerne im Brot schon nach wenigen Stunden grün färben. Das ist eine chemische Reaktion vom Vitamin B6 in den Sonnenblumenkernen in basischen Milieu. Das ist vollkommen bedenkenlos, der Effekt wir auch oft von Bäckern bewusst eingesetzt, wenn man zB. Gebäck mittels Carotin rosa färbt.

Zubereitungszeit: ca 1 Stunde

Burgerbrötchen

Heute haben wir uns leckere Burger gemacht. Dazu braucht man natürlich auch leckere Burgerbrötchen (österr. -Weckerl). Ich hab sie hier mit Ei gemacht. Es geht aber natürlich auch ganz ohne. Ich wollte die Brötchen oben mit Eigelb bestreichen damit der Sesam kleben bleibt. Denn wenn man den Sesam einfach so draufstreut fällt er nach dem Backen wieder herunter.
Statt Eigelb kann man auch eine Mischung aus Sojasahne und Wasser (1 EL Sojasahne und 1 EL Wasser) nehmen.

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Zutaten:
1 halber Würfel Hefe (Germ)
250ml Sojamilch (man kann auch nur Wasser nehmen)
100ml Wasser
1 1/2 TL Salz
2 TL Zucker
180 g helles Weizenmehl (hier Typ 700)
430g Dinkelmehl Typ 630
2 EL Olivenöl
3 EL Sojamilch
1/2 TL Speisestärke
Sesam zum Bestreuen (oder etwas anderes)

Zubereitung:
Die Hefe in wenig Wasser, mit dem Salz und dem Zucker auflösen. Oft hört man, man darf die Hefe nicht direkt mit dem Salz in Berührung kommen lassen, weil dann die Hefe stirbt. Das kann ich nicht bestätigen.
Dann das restliche Wasser und die Sojamilch (am besten lauwarm, ansonsten dauert das „Gehen“ länger) sowie das Öl hinzugeben. Nach und nach das Mehl einrühren bis rühren nicht mehr geht. Dann mit der Hand weiterkneten. Man kann auch mehr oder weniger Mehl nehmen. Es kommt auf das Mehl an, wieviel man braucht. Der Teig sollte noch relativ weich sein und an den Händen kleben. Dann werden die Brötchen flaumiger. Aber darauf sollte man sich nicht versteifen. Auch wenn der Teig fester wird, schmeckts trotzdem.
Das ganze ca. 1 Stunde gehen lassen. Der Teig sollte deutlich gewachsen sein. Dann nochmal alles kurz durchkneten und die Brötchen formen. Beim Backen ziehen sie sich ein wenig zusammen und gehen deulich in die Höhe. Also beim Formen eher flach und größer machen. Dabei kann man noch etwas Mehl hinzugeben, damit der Teig nicht allzusehr an den Fingern klebt. Die Oberfläche einer Mischung aus Sohamilch und  Speisestärke bestreichen und den Sesam draufstreuen.
Die geformten Brötchen gleich auf ein Blech mit Backpapier legen und alles ins kalte Backrohr schieben. Da drinnen lässt man sie wieder ca. 20 Minuten gehen (rasten) und schaltet dann das Rohr ein. 180°C für ca. 30 Minuten (je nachdem wie schnell es aufheizt). Abkühlen lassen und Burger basteln 🙂

Zubereitungszeit: kneten 15 Minunten, rasten 1 Stunde 20 Minunten, backen 30 Minuten. Insgesamt ca. 2 Stunden

Walnussbrot

Gestern Abend bin ich mit meiner Freundin plaudernd in der Küche gesessen und wir haben Nüsse geknackt. Und so dachte ich mir heut, ich back ein Walnussbrot.

Walnussbrot

Zutaten:
400ml Wasser
1/2 Würfel Hefe
ca. 300g Dinkelvollkornmehl
ca. 300g helles Weizenmehl
100g Walnüsse
2TL Salz
1 TL Zucker

Zubereitung:
Die Hefe im Wasser auflösen, Salz, Zucker und Nüsse hinein und nach und nach das Mehl einrühren und es dann zu einem glatten Teig kneten, der nicht an den Fingern klebt. Das ganze eine Stunde an einem warmen Ort rasten lassen.
Dann nochmal kurz durchkneten und den „Klumpen“ auf das Backpapier (auf einen Rost oder Blech) geben. Mehrmals an der Oberfläche einschneiden und ins (kalte) Backrohr schieben. Dort nochmals ca. 15 Minuten rasten lassen und dann das Rohr auf 180°C einstellen und langsam mit dem Brot aufheizen lassen. Ca. 35 Minuten backen, bis das Brot hohl klingt wenn man mit einem Löffel draufklopft. Nicht vergessen das Brot auch auf seiner Unterseite anzuklopfen.
Am besten  lässt man das Brot irgendwo abdampfen solange es noch heiß ist, weil es sonst „nass“ wird. Ich stelle es immer auf einen kleinen Rost, damit es auch von unten Luft bekommt.

Zubereitungszeit: kneten 20 Minuten, rasten 1 Stunde 15 Minuten, backen 35 Minuten

Dinkel-Weizen Mischbrot mit einem Hauch von Orient

Wenn ich Brot backe, ist das oft von mir nicht geplant oder vorbereitet. Deswegen improvisiere ich dann und nehme was gerade da ist an Mehl oder anderen Zutaten. Brot zu backen ist gar nicht schwer, besonders wenn man mit Hefe backt. Wenn man die grundlegende Technik beherrscht, dann kann das schnell mal nebenbei gemacht werden. Und das macht dann auch weniger Arbeit als extra zum Bäcker zu gehen (in unserem Fall zumindest 😉 ).

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Zutaten:
1 halber Würfel Hefe
1 Tl Salz
1Tl Zucker
330ml Wasser
ca. 300g Dinkelvollkornmehl
ca. 300g helles Weizenmehl
1 El Sesam
1El Schwarzkümmel

Zubereitung:
In einer Teigschüssel die Hefe im Wasser auflösen. Salz und Zucker hineingeben. Sesam und Schwarzkümmel und einen Teil vom Mehl auch hinzufügen und alles mit einer Gabel verrühren. Dann nach und nach das restliche Mehl hineingeben bis man es mit der Gabel nicht mehr gut rühren kann. Dann mit der Hand weiterkneten und immer wieder etwas Mehl zufügen, sobald es wieder zu kleben beginnt. Soviel Mehl verarbeiten bis der Teig nicht mehr klebt, zumindest nicht viel 🙂 .
Das ist die Knettechnik, wie ich sie von meiner Großmutter gelernt habe. Natürlich kann man das auch auf jede andere Art verkneten.
Wieviel Mehl man braucht, hängt vom Feuchtigkeitsgehalt des Mehls ab und vom Typ. Je höher die Typenzahl, desto mehr Wasser braucht das ganze. Je feuchter man den Teig belässt, desto leichter geht er auf und desto flaumiger wird er, aber desto schwieriger ist es auch mit ihm zu hantieren. Tatsächlich ist es aber nicht so wichtig ob man den Teig feuchter oder trockener macht, es gelingt trotzdem und schmeckt auch immer.
Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür, und die Arbeit geht sehr schnell von der Hand.
Den Teig ca. 1 Stunde rasten lassen.
Das ganze bei 170° C ca. 30-40 Minuten backen. Das Brot ist durch wenn es hohl klingt wenn man mit einem Kochlöffel draufklopft.

Zubereitungszeit: Kneten 15 Minuten, Rasten ca. 1 Stunde, Backen ca. 35 Minuten

Zwiebelbrot

Dieses schmackhafte Brot ist sehr leicht zuzubereiten und schmeckt außerordentlich gut. Besonders, wenn es noch frisch und knusprig ist 🙂

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Zutaten
½ Würfel frische Hefe
½ TL Salz
¾ TL Zucker
350 ml lauwarmes Wasser
ca. 640 g helles Weizenmehl
1 große Zwiebel
2 EL Öl

Die Hefe mit dem Salz und Zucker in eine Teigschüssel geben. Ein wenig vom Wasser hineingießen und die Hefe vergehen lassen. Ein wenig Mehl hinzugeben und beiseite stellen. Währenddessen in einer Pfanne die Zwiebel im Öl anschwitzen und dann kurz abkühlen lassen.
Das restliche Wasser in die Teigschüssel geben und dann die Zwiebel mitsamt dem Öl hineingeben. Mit dem Mehl einen glatten Teig kneten. Der Teig sollte nicht mehr allzusehr kleben, damit man ihn nur „Handhaben“ kann. Ihn abgedeckt ca. 1 Stunde stehen lassen.
Dann den Teig mehrmals einschneiden und ins NICHT vorgeheizte Rohr auf mittlerer Schiene geben. Bei. 180° C ca. 40 Minunten backen. Die ersten 25 Minunten sollte man das Rohr nicht aufmachen, da er sonst zusammenfällt.
Wenn man das Brot herausnimmt und mit einem Kochlöffel abklopft, sollte es hohl klingen. Dann ist es fertig.
Zum auskühlen lassen sollte man es auf etwas legen damit das Brot von allen Seiten Luft bekommt um nicht „anzuschwitzen“. So bleibt es schön knusprig.

Vorbereitung, 30 min, 1 Stunde rasten, Backzeit 30 Minuten