Reisnudel mit mariniertem Tofu und Gemüse

In letzter Zeit haben wir sehr oft Lust uns der asiatischen Küche zu widmen. Oft ergibt sich dann ein Crossover zwischen Europa und Asien. Hier ist unser Winterklassiker Reisnudel mit Gemüse und mariniertem Tofu.

Reisnudel mit mariniertem Tofu und Gemüse

Zutaten:
200 g Reisnudel
200 g Tofu
250 g Kohlsprossen
200 g Erbsen, frisch oder tiefgekühlt
2 Karotten
2 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Erdnussöl
1 1/2 EL Kokosöl
2 EL Sojasauce
1 Tl rote Thai-Paste
Chiliflocken
Chili, gemahlen
Salz
Pfeffer
Kardamom, gemahlen
Koriander, gemahlen

Zubereitung:
In einer kleinen Schüssel die Marinade mit Erdnussöl, Sojasauce, rote Thai-Paste, Zitronensaft, Chiliflocken, Chili, Salz und Peffer mixen. Den Tofu würfeln und in der Marinade mindestens für 30 Minuten ziehen lassen.
Die Kohlsprossen (bei Bedarf zuvor halbieren) und die Erbsen kurze Zeit in einem Topf mit Dünsteinsatz dünsten, das Gemüse sollte dann noch eher knackig sein.
Die Karotten in Scheibchen oder Stifte schneiden und im Wok mit Kokosöl anbraten. Die Zwiebel schälen und schneiden und zu den Karotten geben. Die Reisnudel nach Packungsanweisung kochen. Nachdem Karotten und Zwiebel gut angebraten sind, die gehackten Knoblauchzehen 2 Minuten mitanbraten und mit Sojasauce, Thai-Paste, Chiliflocken, Chili, Kardamom, Koriander, Pfeffer und Salz würzen. Die Erbsen, Kohlsprossen und den Tofu hinzufügen. Zum Schluss die Reisnudel daruntermischen und eventuell nochmal nachwürzen.

 

Zubereitungszeit: 30 Minuten + 30 Minuten Marinierzeit

Herbstliche Quiche

Erwischt – schon wieder eine Quiche auf diesem Blog. Diesmal in der herbstlichen Variante mit Kürbis verfeinert für die kalten trüben Herbsttage. Mahlzeit!

kuerbis quiche

Zutaten:
300 g Mehl
150 g Margarine
8 EL Wasser
1 TL Salz
1 Butternusskürbis
2 mittlere Karotten
1 Lauch
2 Knoblauchzehen
150 g Cashewkerne
50 g Kürbiskerne
2-3 EL Mandelmus
2 TL Zitronensaft
1 TL Salz
Pfeffer
Ingwer
Bockshornkleeblätter gemahlen
Piment
Salbeiblätter, fein gerieben

Zubereitung:
Das Mehl, die kalte Margarine, Wasser und Salz in einer Schüssel mischen und zu einem Mürbteig kneten. Diesen in eine Plastikfolie einwickeln und mindestens eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen. In der Zwischenzeit die Cashewkerne und die Kürbiskerne in Wasser einweichen.
Den Butternusskürbis schälen und in Würfel schneiden und in einer Pfanne mit Öl anbraten. Danach die Karotten dünn in Scheiben sowie den Lauch in Ringe schneiden und ebenfalls anbraten. Auch die Knoblauchzehen schälen und klein hacken und dann auch kurz mitanbraten. Das Gemüse in eine größere Schüssel geben und salzen.
Eine Quicheform einfetten und den Mürbteig in die Form drücken. Dann die Cashewkerne, die Kürbiskerne, das Mandelmus, den Zitronensaft, Salz und Peffer in ein hohes schmales Gefäß geben und mit Wasser bedecken. Dann mit dem Pürierstab mixen. Falls notwendig, noch ein wenig Wasser hinzufügen. Wenn die Masse eine cremige Konsistenz hat einfach mit dem Gemüse vermischen. Diese Mischung dann noch mit Ingwer, Bockshonrkleeblätter, ein wenig Ingwer, Piment und Salbeiblätter würzen. Das Backrohr auf 180 Grad vorheizen. Dann die Gemüsemischung auch gleichmäßig auf der Form verteilen. Das Ganze kommt dann für etwa 30 Minuten ins Backrohr. Falls ihr das Gemüse vorher nicht anbratet, dann einfach länger im Rohr lassen. Dazu passt herrlich ein Endiviensalat mit Kürbiskernöl.

Zubereitungszeit: 1 Stunde + 30 Minuten Backzeit

Sommerliche Quiche (vegan)

Aus irgendeinem Grund ist  Quiche noch immer etwas total Exotisches für mich. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich Quiche in London auf einer Sprachreise gegessen. Unsere Gastmutter servierte uns eine Tiefkühlquiche und irgendwie war dieses unbekannte Gericht doch ganz essbar. Danach ist es bei mir wieder total in Vergessenheit geraten bis ich vor ein paar Jahren wieder öfter davon gehört habe. Nach mehrmaligem Rumexperimentieren mit Teig und Füllungen ist diese Variante im Moment meine liebste, da sie so herrlich sommerlich ist. Ich brate das Gemüse vorher an. Natürlich kann man sich diesen Arbeitsschritt ersparen, dann ist das Gemüse knackiger.

sommerliche quiche

Zutaten:
300 g Mehl
150 g Margarine
8 EL Wasser
1 TL Salz
1 große Zucchini
2 mittlere Karotten
1 rote Paprika
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 kleine Tomaten
100 g Cashewkerne
2-3 EL Mandelmus
2 TL Zitronensaft
1 TL Salz
Pfeffer
Schnittlauch
Ingwer
Chilipulver mild

Zubereitung:
Das Mehl, die kalte Margarine, Wasser und Salz in einer Schüssel mischen und zu einem Mürbteig kneten. Diesen in eine Plastikfolie einwickeln und mindestens eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen. In der Zwischenzeit die Cashewkerne in Wasser einweichen.
Die Paprika in kleine Streifen schneiden und in einer Pfanne mit Öl anbraten. Danach die Karotten dünn in Scheiben schneiden und ebenfalls anbraten. Die Zwiebel schälen und schneiden, die Zucchini klein schneiden und die Knoblauchzehen schälen und klein hacken und dann auch anbraten. Das Gemüse in eine größere Schüssel geben und salzen.
Dann die Cashewkerne, das Mandelmus, den Zitronensaft, Salz in ein hohes schmales Gefäß geben und mit Wasser bedecken. Dann mit dem Pürierstab mixen. Falls notwendig, noch ein wenig Wasser hinzufügen. Wenn die Masse eine cremige Konsistenz hat einfach mit dem Gemüse vermischen. Diese Mischung dann noch mit Pfeffer, viel Schnittlauch ein wenig Ingwer und milden Chilipulver würzen. Das Backrohr auf 180 Grad vorheizen. Eine Quicheform einfetten und den Mürbteig in die Form drücken. Dann die Gemüsemischung auch gleichmäßig auf der Form verteilen und die Tomatenstücke auf der Quiche verteilen. Das Ganze kommt dann für etwa 30 Minuten ins Backrohr. Falls ihr das Gemüse vorher nicht anbratet, dann einfach länger im Rohr lassen.

Zubereitungszeit: 1 Stunde + 30 Minuten Backzeit

Sommerliche Lasagne (vegan)

Endlich ist der Sommer da und mit ihm auch die ganze Vielfalt an frischem Gemüse. Vor allem auf die ersten Zucchini und Melanzani freue ich mich immer sehr und die werden dann gleich zu dieser herrlichen Lasagne verarbeitet. Von Lasagne kann ich nicht genug bekommen und es gibt so viele herrliche verschiedene Varianten sie zu machen. Meine Lieblingsversion ist dieses Rezept. Dazu esse ich am liebsten einen grünen Salat mit Balsamicoessig und Olivenöl. Für das echt italienische Feeling!

sommerliche lasagne

Zutaten:
250 g Lasagneblätter
400 g Zucchini
300 g Melanzani
4 Knoblauchzehen
1 große Zwiebel
2 Dosen Tomaten gewürfelt (ca. 800 ml)
100 g schwarze Oliven
2 Tl Oregano
2 Tl Thymian
3 Tl frischer Petersilie
Salz und Peffer
Bratöl zum Anbraten

vegane Bechamelsauce:
4 EL Margarine
3 EL Mehl
1 l Pflanzenmilch
Hefeflocken
1 Prise Muskatnuss
1 1/2 Tl Salz
Pfeffer
1 Tl Senf

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und schneiden. Die Zucchini und die Melanzani in Würfel schneiden. Dann in einen großen Topf etwas Bratöl geben, die Zwiebel anbraten und danach die Zucchini dazugeben. Wenn die Zucchini ein wenig angebraten sind auch die Melanzani dazugeben und weiter anbraten. Den Knoblauch fein hacken und erst dazugeben, wenn das restliche Gemüse schon gut etwas Farbe angenommen hat. Wenn auch der Knoblauch ein wenig angebraten ist, gibt man die beiden Dosen mit gewürfelten Tomaten dazu. Wenn man frische Tomaten bei der Hand hat, kann man natürlich auch diese verwenden. Dann einfach das ganze länger köcheln lassen. Bei Dosentomaten reichen 5-10 Min. köcheln. Während das ganze köchelt, einfach mit Oregano, Thymian, frischer Petersilie, Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss die Oliven hinzufügen und das ganze ein wenig auskühlen lassen.
Eine große Auflaufform einfetten und mit Lasagneblätter auslegen.
Dann wird die Bechamelsauce gemacht: Die Margarine in einem kleinen Topf erhitzen. Dann das Mehl hinzufügen und mit einem Schneebesen ständig rühren. Wenn es ein wenig Farbe angenommen hat mit der Milch aufgießen und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Mit Salz, Peffer und Muskatnuss gut würzen. Je nach Geschmack auch schon etwas Hefeflocken und Senf dazugeben. Solange köcheln bis das ganze ein wenig eingedickt ist. Die Bechamelsauce vom Herd nehmen und nun die Tomatensauce auf die mit Lasagneblätter ausgelegte Auflaufform geben und gleichmäßig verteilen. Darauf die Bechamelsauce geben und dann wieder eine Schicht Lasagneblätter verteilen. Dann wieder eine Schicht Tomatensauce, Bechamelsauce und Lasagneblätter draufgeben. In die übrige Bechamelsauce Hefeflocken und etwas Senf geben, gut verrühren und als letzte Schicht über die Lasagneblätter geben. In den vorgeheizten Ofen bei 180 Grad geben und nach ca. 30 Minuten ist die Lasagne fertig. Buon appetito!

Zubereitungszeit: 40 Minuten + 30 Minuten Backzeit

Tutmanik (Darpana Baniza)

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Baniza ist das Nationalgericht in Bulgarien schlechthin. Man kriegt es überall zu kaufen, vor allem als Streetfood (typischerweise in Bäckereien zum Frühstück). Aber man isst es in Bulgarien auch oft als Abendessen – dann bäckt man es sich meistens selber.
Baniza ist ein Überbegriff und beschreibt in der Regel ein Teiggericht (meist Strudel oder Hefeteig), welches mit viel Butter und Schafkäse gefüllt wird. Tutmanik oder Darpana Baniza (darpana bedeutet gezogen) ist eine ganz besondere Spezialität. Sie wird mit Hefeteig gemacht und ist deutlich aufwendiger als eine „gewöhnliche“ Baniza aus Strudelteig. Dabei wird der Teig in mehrere Teile getrennt, jedes Teil für sich gezogen und in einer Backform abwechselnd mit Butter und Schafkäse geschichtet. Dadurch entstehen viele Lagen, was den besonderen Charme dieser Baniza ausmacht. Tutmanik in dieser Form findet man in Bulgarien leider immer seltener. Junge Bulgaren lernen diese Herstellungstechnik nur mehr selten von den älteren Generationen, weswegen das Gericht wohl vom „Aussterben“ bedroht ist.
Tutmanik ist meine liebste Baniza und daher will ich diese Form von Baniza mit euch teilen.
In Bulgarien spielen Gerichte mit Schafkäse und Joghurt eine ganz große Rolle. Natürlich könnt ihr aber sämtliche Rezepte vegan machen. Einfach Margarine und Cashew Käse statt Butter und Schafkäse verwenden. Aber um autenthisch zu bleiben, präsentiere ich euch das Original, wie ich es von meiner Großmutter gelernt habe.

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Zutaten:
ca. 750 g Weißmehl
500 ml Wasser (im Original 250 ml Wasser und 250 ml Milch)
1 TL Salz
1 TL Zucker
1/2 Würfel Hefe
125 g Butter
300 g Schafkäse

Zubereitung:
Mit Mehl, Wasser, Salz, Zucker und der Hefe knetet man einen glatten Teig, der nicht mehr kleben sollte, und lässt ihn an einem warmen Ort aufgehen. Das dauert etwa 1 Stunde. Dann schmelzt man die Butter vorsichtig auf schwacher Flamme und stellt sie zur Seite. Sie sollte Zeit haben um noch etwas abzukühlen, damit wir sie mit den Händen weiterverarbeiten können. Den Schafkäse  mit einer Gabel zerkrümmeln und  das Backblech einfetten.
Und jetzt beginnt der interessante Teil (sieh dir auch die Fotos unten an). Hier solltest du dir schon alles vorbereitet haben, denn ab diesem Schritt wirst du ganz fettige Hände haben. Man teilt den Teig in 6 mehr oder weniger gleich große Teile. Man nimmt das größte Stück und tunkt es in die Butter. Nun hält man es direkt über das Backblech (ja es tropft) und zieht es mit den Händen in der Luft auseinander – so gut es geht – ohne dass der Teig reißt. Dann legt man ihn ins Backblech und drückt ihn nochmal am Boden aus, sodass er möglichst dieselbe Form hat wie das Backblech. Falls doch Risse entstehen – keine Sorge, es schmeckt trotzdem gut 🙂
Dann nimmt man mit der Hand noch etwas von der Butter und schmiert es über den Teig. Dann nimmt man einen Teil (ein Sechstel) des Schafkäses und verteilt ihn auch darüber.
Nun nimmt man die nächste Teigportion, tunkt sie in die Butter und zieht sie auseinander. Dann legt man sie in das Backblech, über die erste Lage von Teig, Butter und Schafkäse. Hier hilft es dann wenn man die jetzige Teigschicht etwas an die darunterliegende andrückt sobald man sie auf die gleiche Form gezogen hat, damit sie sich nicht so gut durch die Eigenelastizität wieder zusammenziehen kann. Dann verteilt man wieder eine Lage Butter und Schafkäse darüber und dann gleich mit den anderen Teigportionen verfahren.
Nach der letzten Teigschicht gibt man wieder Butter und Schafkäse darüber. Dann nimmt man das ganze Konstrukt und faltet es von allen Seiten zusammen, sodass nochmal ganz viele Lagen entstehen und die letzte Butter und Schafkäseschicht innen verschlossen ist. Nachdem man die letzte Seite zur Mitte geschlagen hat, hat man ja dort eine offene Stelle. Deswegen nimmt man das ganze und dreht es um, sodass diese offene Stelle sich nach unten zum Boden vom Backblech drückt. Jetzt presst man noch die ganze Baniza auseinander, sodass sie die Form vom Backblech ausfüllt, zumindest so gut es geht. Dann stellt man sie in das noch kalte Backrohr und schaltet es auf 160°C ein. Die Baniza braucht 30 Minuten oder vielleicht etwas länger, je nachdem wie schnell das Backrohr aufheizt.Um zu testen, ob sie fertig ist, kann man sie mit einem Zahnstocher anbohren. Wenn nichts kleben bleibt, ist sie durch. Die Oberfläche sollte leicht angebräunt sein.
Nachdem man sie aus dem Rohr genommen hat legt man traditionell noch ein Tuch für ein paar Minuten über das Blech, damit sich etwas Feuchtigkeit anlegt und die Kruste weicher wird. Meine Freundin mag es aber knusprig, deswegen mache ich das eher selten. In Bulgarien löffelt man meist Joghurt zur Baniza dazu. Für den mitteleuropäischen Gaumen passt das vermutlich nicht so gut dazu, aber ihr könnt es ja ausprobieren 🙂

Zubereitungszeit: kneten – 15 Minuten, ruhen – 1 Stunde, zubereiten – 30 Minuten, backen – 30 Minuten

Die große Philosophie oder, warum gibt es im Osten nur runde Backbleche? Also in Bulgarien verwendet man fast ausschließlich runde Backformen. Wenn man den Teig mit den Händen auseinander zieht wird er eher rund als rechteckig, das spricht für eine runde Backform. Ich persönlich bevorzuge trotzdem die rechteckigen (auch für Tutmanik). Denn später wird der Teig ja gefaltet und wieder auseinander gepresst. Das geht, wie ich finde, in einer rechteckigen Form leichter.
Trotzdem sind viele orientalische Gerichte tatsächlich leichter in einer runden Form zu backen. Backe mehrmals Baklava in einer rechteckigen Form und dann mehrmals in einer runden Form und du wirst sehen, die runde ist um vieles praktischer.

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Shakshuka

Die orientalische Küche lässt uns nicht los. Hier ist wieder mal ein köstliches Rezept aus dem Nahen Osten. In Israel ist dieses Gericht ein beliebtes Frühstück. Wir bevorzugen es aber eher als Mittag- oder Abendessen.

Shakshuka

Zutaten:
3 rote Paprika
1 Dose gestückelte Tomaten, oder frische im Sommer 🙂
2 Zwiebeln
1 kleine Chilischote
2 EL Zucker
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Oregano
2 bis 3 Lorbeerblätter
4 bis 6 Eier
etwas ÖL zum Anbraten
Petersilie

Zubereitung:
Zwiebel hacken und in einer großen Pfanne anbraten. Paprika schneiden und ebenfalls hineingeben. Das ganze eine Weile bruzeln lassen. Dann Zucker, Salz und Gewürze hineingeben, inkl.  einer ganz fein gehackter Chili. Alles nun kurz anbraten und mit den Tomaten ablöschen. Kurz köcheln lassen bis es etwas dicker ist und nochmal abschmecken. Dann mehrere kleine Mulden in die Masse hineindrücken. In jede Mulde vorsichtig ein Ei hineinlegen und den Deckel drauf geben. So lange dünsten bis die Eier durch sind (oder fast durch, je nach Geschmack). Verfeinert wird das ganze noch mit etwas Petersilie darüber und fertig!!

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zwetschkenknödel

Aber so etwas ähnliches hatten wir hier doch schon mal. Richtig, Marillenknödel! Nur hier kommt die kartoffelige vegane Version. Zum ersten Mal hab ich mich an einen Kartoffelteig gewagt und war positiv überrascht. Es war nicht wirklich mehr Aufwand und die Knödel ließen sich problemlos formen. Und geschmeckt hat es natürlich auch … herrlich! Je nach Größe der Zwetschken kann man mit diesem Teig 12-18 Knödel machen.

zwetschkenknoedel

Zutaten:
800 g mehlige Kartoffel
260 g Mehl (am besten griffig)
1 EL Margarine (weich)
2 EL Wasser
Prise Salz
12-18 Zwetschken (je nach Größe und Form)
Zucker zum Befüllen
3-4 EL Margarine
200 g Semmelbrösel
3-4 EL Zucker

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, würfeln und mit Dünsteinsatz weich dünsten. Dies dauert ca. 15-20 Minuten. Danach die Kartoffelwürfel mit einem Kartoffelstampfer stampfen oder durch die Kartoffelpresse drücken und auskühlen lassen. Die ausgekühlte Kartoffelmasse mit dem Mehl, der Margarine, dem Wasser und einer Prise Salz zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig ein wenig ruhen lassen und währenddessen die Zwetschken waschen und entkernen, sowie mit Zucker befüllen. Ich schneide dafür die Zwetschken auf einer Seite auf, löse den Kern heraus und gebe braunen Vollrohrzucker in die Mitte und klappe die Zwetschke wieder zu. Man kann natürlich auch Würfelzucker oder Schokoladestücke hineingeben. Für die Knödel einen großen Topf mit Wasser aufkochen. Nun einen Teil des Teiges platt drücken, eine Zwetschke damit umhüllen und zu einer Kugel formen und darauf achten, dass die ganze Zwetschke gleichmäßig mit Teig umhüllt ist. Sobald das Wasser kocht, es salzen, zurückschalten, damit es nur siedet und Knödel ca. 10 Minuten darin sieden lassen.
In der Zwischenzeit kann man schon mal in einer Pfanne die Margarine schmelzen und die Semmelbrösel darin unter ständigem Rühren anrösten. Wenn sie schon leicht Farbe angenommen haben, gibt man die 3 EL Zucker hinzu und lässt das Ganze noch ein wenig rösten. Die Knödel werden dann in den Semmelbröseln gewendet und noch heiß serviert.

Zubereitungszeit: 1 h, davon 40 Minuten Kochzeit.