Tomaten Laibchen

Es gibt wieder mal ein leckeres Laibchen-Rezept aus unserer Küche. Diese kleinen Bratlinge, wie man in Deutschland oft sagt, habe ich mit getrockneten Tomaten gemacht. Das gibt ihnen einen sehr intensiven und salzigen Geschmack und trotzdem sind sie sommerlich leicht. Besonders dann wenn man sie im Rohr macht, denn so haben sie auch nur ganz wenig Fett.

tomatenlaibchen

Zutaten:
1 handvoll getrocknete Tomaten
1 Zwiebel
1 Tasse Getreideflocken (zB. Hafer)
1 große Karotte
2 Knoblauchzehen
3 EL Sesam
eventuell 2 EL Mehl
Salz
Pfeffer
Kreuzkümel
Piment
Koriander
Petersilie
Basilikum
Paprikapulver
Chili, nach belieben

Zubereitung:
Die Zwiebel und der Knoblauch werden gehackt und in einem Topf angebraten. Die Karotte wird geraspelt, die getrockneten Tomaten klein geschnitten und beides kommt, gemeinsam mit dem Sesam auch in den Topf. Es kommen die Getreideflocken hinein und dazu noch eine Tasse Wasser. Das ganze kocht man auf und würzt es gleich. Falle sie Tomaten schon gesalzen sind, dann braucht man davon nicht mehr so viel.
Wenn das Wasser aufgesogen ist (was recht schnell passiert) nimmt man den Topf vom Herd und lässt das Ganze auskühlen. Eventuell mischt man noch etwas Mehl hinein, wenn man meint die Masse sollte fester sein.
Falls man die Laibchen, wie ich in diesem Fall, im Rohr backt, dann können sie ruhig feucher sein. Wenn man sie in der Pfanne braten möchte, braucht man meistens schon etwas Mehl, dann vielleicht sogar auch mehr als 2 EL damit sie zusammenhalten.
Jetzt kann man noch nachwürzen bzw. kosten. Wenn die Masse ausgekühlt ist, dass man sie gut anfassen kann formt man die Laibchen und braten sie in der Pfanne oder gibt sie ins Backrohr. Im letzteren Falle bei ca. 170°C für etwa eine halbe Stunde (je nachdem wie groß und dick man sie geformt hat).

Zubereitungszeit: 1 Stunde

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Hafer-Laibchen

Ich liebe Laibchen (Bratlinge) und verarbeite fast alles dazu. Es ist zwar nicht sehr gesund, aber immer wieder gönne ich mir diese fettigen Dinger. Man kann sie natürlich auch im Rohr machen, dann sind sie weniger fettig.

Haferlaibchen

Zutaten:
2 Tassen Haferflocken
2 Tassen Wasser
2 Zwiebel
2 Karotten
2 EL Sesam
2 El Leinsamen
2 Knoblauchzehen
6 EL Mehl (zB. Dinkel, …)
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Curry
Kreuzkümmel
Zimt
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch klein hacken. Karotten raspeln. In einem Topf Zwiebel anrösten. Dann die geraspelten Karotten hineingeben und noch kurz mitdünsten. Knoblauch hineingeben. Hafer und Wasser hinzufügen. Gleich würzen mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Curry und Kreuzkümmel. Eine Prise Zimt hinzugeben. Und falls man mag auch ein ganz klein wenig Vanille. Die merkt man dann im Gericht nicht, aber es schmeckt einfach besser.
Das Ganze dann bei wenig Hitze dünsten lassen bis das Wasser aufgesogen ist. Das dauert nicht lange. Das Mehl hinzufügen und zwar soviel bis eine teigartige Masse entsteht. Je mehr Mehl man nimmt, desto fester werden die Laibchen. Je weniger Mehl man verwendet, desto saftiger werden sie. Aber dann ist es auch schwerer sie zu formen und zu braten ohne, dass sie zerfallen.
Die Masse etwas auskühlen lassen und dann mit angefeuchteten Händen Laibchen formen und in einer Pfanne herausbraten.

Zubereitungszeit: Vorarbeit 25 Minuten, braten 30 Minuten (für diese große Menge)

Bohnenburger

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Wir lieben Burger, sehr sogar. Und da wir kein Fleisch essen wollen, machen wir sie eben selber. Und zwar vegan. Das wichtigste ist natürlich das Laibchen (Bratling). Das zweitwichtigste ist das Brötchen (Weckerl), das wir auch gleich selber gemacht haben. Hier erstmal das Rezept für die Laibchen.

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Zutaten:
250g Bohnen, ungekocht, trocken
2 große Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
3 Karotten (oder Sellerieknolle, Pastinaken,…)
1 Paprika (optional)
3 EL Weizengrieß
5 EL Weizenmehl
Öl zum Braten (oder man macht es im Backrohr, auch lecker)
Bohnenkraut
Salz
Pfeffer
Kreuzkümmel
Paprikapulver
Kurkuma
Thymian
Piment (oder Nelken, oder auch Zimt), nur eine Prise

Zubereitung:
Die Bohnen über Nacht einweichen. Dann das Wasser ausschütten. Die Bohnen waschen (zB. in einem großen Sieb) in einen großen Topf geben und in reichlich Wasser kochen. Salzen tut man die Bohnen am besten wenn sie schon fertig sind. Am Anfang, wenn das Wasser aufkocht, beginnen sie zu schäumen. Diesen Schaum kann man abschöpfen, dann blähen die Bohnen nicht so sehr. Wenn es nicht mehr schäumt, ca. 1 EL Bohnenkraut ginzugeben. Wenn man kein Bohnenkraut hat, lässt man es einfach weg 🙂
Wenn die Bohnen durch sind (dauert meist 1 Stunde oder ein wenig mehr) schüttet man das Wasser wieder weg, am besten wäscht man sie nochmal durch und gibt sie wieder zurück in den Topf oder in ein anderes großes Gefäß in dem man nachher die Masse zubereiten wird.
Also, … Die Bohnen pürieren, mit einem Mixer, einer Küchenmaschine, oder sonst irgendwie zu Brei machen.
Dann das Gemüse, geraspelt bzw. sehr klein geschnitten hinzugeben, oder schon vorher mit den Bohnen gemeinsam zerkleinern. Dann noch Weizengrieß und Mehl hinzugeben bis die Konsistenz passt. Es sollte wie ein zäher Teig werden. Wenn es zu weich ist zerbröselt es beim Braten. Wieviel man tatsächlich an Mehl und Grieß braucht hängt davon ab, wieviel Gemüse man hineingibt und wieviel Wasser die Bohnen beim Kochen aufgenommen haben, sprich wie lang man sie gekocht hat. Es kann auch hilfreich sein, wenn man die Masse abkühlen lässt. Dann ist es leichter damit zu arbeiten.
Zum Schluss würzen, Laibchen formen und in einer Pfanne herausbraten. Alternativ kann man sie auch ins Backrohr schieben, dann werden sie nicht so fettig, aber auch nicht so saftig 🙂

Zubereitungszeit: einweichen 12 Stunden, kochen 1,5 Stunden, auskühlen 30 Minuten, zubereiten 40 Minuten