Blini mal etwas anders (vegan)

Heute hat es bei uns Blinis gegeben. Das sind im Prinzip eine Art von Palatschinken, und zwar russische Palatschinken. Traditionell werden sie mit Buchweizenmehl gemacht. Da wir sie jedoch ohne Ei machen wollten haben wir eben nicht nur Buchweizen dafür genommen, sondern auch Weizenmehl dazugemischt. Denn Buchweizenmehl hat zu wenig „Kleber“, um die Palatschinken gut zusammenzuhalten. Falls man die Blinis ganz traditionell möchte, gibt man einfach ein Ei hinein (oder Eiersatz). Dann kann man sie auch ausschließlich mit Buchweizenmehl machen.
Manche Leute geben auch Hefe dazu. Ich jedoch finde, das ist nicht nötig. Wenn man sie luftiger haben möchte, dann macht man den Teig etwas dicker (also mehr Mehl) und gibt noch etwas Backpulver oder Backsoda hinzu (Natron).

blini

Zutaten (für etwa 10 Blinis):
250 ml Dinkelmilch (oder andere Milch)
350 ml Wasser
140 g Buchweizenmehl
130 g Weizenmehl
1 TL Salz
1 TL Backsoda (falls erwünscht)
1 EL Zucker
Vanille
Zimt

Zubereitung:
Man rührt am besten mit dem Schneebesen alles in einer Teigschüssel zu einem flüssigen Teig. Er sollte so dick sein, dass die Masse langsam vom Schneebesen rinnt, wenn man ihn aus der Flüssigkeit heraushebt. Prinzipiell ist es so: je flüssiger der Teig ist, desto dünner und knuspriger werden die Palatschinken und desto leichter brechen sie beim Wenden, je dicker der Teig ist, desto flaumiger werden sie. Aber wenn man sie viel zu dick macht dann brechen sie auch recht leicht, weil sie zu schwer sind und durch das Gewicht herunterreißen. Aber Übung macht den Meister und mit der Zeit weiß man wie man sie selber am liebsten mag.
Nun schöpferweise Teig in die heiße, gefettete Pfanne geben und anbraten. Wenn der Teig fest wird und leicht anbräunt den Blini wenden.
Hier an dieser Stelle gebe ich den nicht Veganern unter euch einen Tipp am Rande. Wenn man Ei in den Teig gibt, dann brechen Blinis (oder Palatschinken) sowieso kaum. Doch notwendig ist das Ei jedoch nicht.
Die Blinis schmecken süß am besten. Zumindest meiner Meinung nach. Man kann sie aber natürlich mit allem füllen, was man mag. Traditionellerweise isst man sie meistens mit Butter.

Zubereitungszeit: ca. 45 Minunten

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Bärlauch-Baguette

Ich liebe Brot und Gebäck jeder Art und ich liebe es auch selber alles Mögliche auszuprobieren. Hier habe ich mich mal an einem Baguette probiert, jedoch ohne Hefe. Und da gerade Bärlauchzeit ist, kommt eben Bärlauch hinein!

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Zutaten:
230 ml Wasser
200 g helles Weizenmehl
130 g Dinkelvollkornmehl
1 EL Öl (zB Olivenöl)
1 EL Apfelessig
1 TL Salz
1 TL Bohnenkraut
1 kleines Bündel Bärlauch
2/3 Packung Backpulver (11g)

Zubereitung:
Das Backrohr auf 180° vorheizen. Das Mehl mit dem Salz, dem Bohnenkraut und dem Backpulver vermischen. In einer Teigschüssel das Wasser hineingeben. Essig, Öl und den fein geschnittenen Bärlauch ins Wasser geben. Dann das Mehl nach und nach hineinschütten und verrühren. Am Ende dann mit der Hand kneten und falls notwendig noch mehr Mehl hineinkneten. Der Teig darf ruhig noch etwas kleben, man muß ihn dann nur zu einem länglichen Baguette formen können.
Dann legt man das Brot in den heißen Ofen und bäckt es ca. 35 Minunten.

Wichtig ist, dass man den Teig gleich nach dem Kneten bäckt. Da keine Hefe drinnen ist, muß er nicht „gehen“.

Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten

Hefefreies Brot (mit Backpulver)

In letzter Zeit backe ich immer wieder Brot mit Backpulver, anstatt mit Hefe. Das ist besonders für Menschen, welche Hefe nicht so gut vertragen eine sehr gute Alternative. Ich benutze dafür phosphatfreies Backpulver (Weinsteinbackpulver) weil es gesünder ist. Aber das „normale“ geht da gleich gut.

Backpulverbrot

Zutaten:
400 g helles Weizenmehl
70 g Dinkelvollkornmehl
320 ml Wasser
2 EL Olivenöl
1 TL Salz
1,5 Packungen Backpulver
100 g Sonnenblumenkerne (nach Belieben)
1 TL getrocknete, gemahlene Bockshornkleeblätter (oder andere Kräuter nach Geschmack)

Zubereitung:
Brot mit Backpulver zu machen ist sehr einfach. Das Mehl mit dem Salz und dem Backpulver mischen. In einer Teigschüssel das Wasser, das Öl, die Kräuter und die Sonnenblumenkerne hineingeben. Dann nach und nach das Gemisch mit dem Mehl hineinrühren und am Ende mit den Händen kneten sobald der Teig fester wird und nicht mehr gut zum Rühren geht.
Den Teig dann NICHT gehen lassen sondern gleich ins das vorgeheizte Backrohr bei 180° etwa 40 Minunten backen.

Ein Hinweis noch am Rande. Backpulver ist basisch und es kann zu „Reaktionen“ kommen. In diesem Fall werden sich die Sonnenblumenkerne im Brot schon nach wenigen Stunden grün färben. Das ist eine chemische Reaktion vom Vitamin B6 in den Sonnenblumenkernen in basischen Milieu. Das ist vollkommen bedenkenlos, der Effekt wir auch oft von Bäckern bewusst eingesetzt, wenn man zB. Gebäck mittels Carotin rosa färbt.

Zubereitungszeit: ca 1 Stunde

Zimtschnecken

Ich liebe Zimtschnecken. Schon als Kind war ich voll begeistert von diesen klebrigen süßen Riesenschnecken. Diese hier sind kleine Zimtschnecken. Bei der Füllung kann man der Fantasie freien Lauf lassen. Auch gut passen würde eine Füllung aus Äpfeln, Nüssen, Mohn etc. zimtschnecken

Zutaten für den Teig:
250 g Dinkelmehl
2 EL Zucker
1/2 Tl Salz
1/2 Tl Zimt
1 Tl Zitronenschale
1 EL Margarine
150 ml Sojamilch
1/2 P. Backpulver (ca. 8 g)

Zutaten für die Füllung:
2 EL Margarine
3 EL Zucker
1 1/2 TL Zimt
2 TL Flower-Power-Gewürzmischung (Sonnentor)

Zubereitung:
Einen Teil des Mehls mit Backpulver versieben. In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Zucker, Salz, Zimt und Zitronenschale vermengen. Danach die Margarine und die Sojamilch hinzufügen und das ganze zu einem Teig kneten. DerTeig wird auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt (ausgewalkt). Margarine in einem Topf langsam schmelzen, bis sie flüssig ist. Dann Zucker, Zimt und die Flower-Power-Gewürzmischung mit der flüssigen Margarine verrühren und das ganze auf den Teig träufeln und gleichmäßig verstreichen. Wenn die Füllung gleichmäßig verteilt ist, den Teig mit der langen Seite aufrollen. Dann von dieser Rolle 1-2 cm lange Stücke schneiden. Diese Stücke auf ein Backblech geben. Den Herd auf 180 Grad vorheizen und die Schnecken ca. 20 Min. lang backen.

Zubereitsungszeit: 20 Min. + 20 Min. Backzeit

Frittierte Poori Brote

Auch wenn sie nicht gerade gesund sind, diesmal haben wir uns Poori Brote gegönnt. Man kennt sie vielleicht vom indischen Restaurant und eigentlich sind sie recht leicht selbst zu machen. Noch dazu sind sie ohne Hefe und dadurch für so manche Menschen bekömmlicher als „normales“ Brot. Man braucht dazu nur einen Frittiertopf oder einfach eine tiefe Pfanne mit reichlich Öl drinnen.

poori brote

Zutaten:
300g Mehl
180ml Wasser
2 El Ghee (oder auch einfach Öl)
Salz
Öl zum Frittieren

Zubereitung:
Das Ghee schmelzen und in einer Teigschüssel mit dem Wasser und dem Salz vermengen. Das Mehl nach und nach hinzufügen und zu einem glatten Teig verrühren, bzw später dann kneten. Zugedeckt eine halbe Stunde stehen lassen (er wird nicht aufgehen).
Eine Arbeitsfläche bemehlen und schon mal das Öl heiß werden lassen. Den Teig in etwa 10 Teile teilen und kleine Kugel formen. Diese dann mit der Teigrolle (Nudelwalker) etwa 1 bis 2 mm dünn ausrollen.
Das Öl sollte in der zwischenzeit ganz heiß geworden sein. Mit der Schaumkelle immer nur einen kleinen Fladen nehmen und ins Öl legen und dann runterdrücken. Durch die Hitze gehen die Brote richtig stark auf. Danach sie umdrehen und von der anderen Seite auch schön goldgelb braten. Das ganze dauert vielleicht eine Minute pro Brötchen und man sollte auch die ganze Zeit daneben stehen (also das mit einplanen).
Am besten man lässt die Brote dann kurz auf einem Küchenpapier abtropfen und schlägt sie dann in ein Geschirrtuch damit sie warm bleiben bis man das Essen anrichtet.

Zubereitungszeit: 1 Stunde

Osterpinzen

Morgen ist die Fastenzeit vorbei und es darf endlich wieder geschlemmt werden. Deshalb gibt es heute schon mal das Rezept für Osterpinzen. Da ich sie erst morgen essen darf, habe ich sie noch nicht fertig. Aber hier vorab schon mal das Rezept. Frohe Ostern!

Osterpinze

Zutaten:
500 g Mehl
1 Würfel frischer Germ
1 EL Zucker
250 ml lauwarme Milch
125 g Butter (Margarine)
1 Ei
1 Prise Salz
1 Ei zum Bestreichen

Zubereitung:
Das Mehl in eine Schüssel geben. Eine Mulde machen und darin den Germ hineinbröseln. Den Zucker und das Salz dazugeben und ein wenig lauwarme Milch dazu und das ganze dann ein wenig verrühren und abgedeckt ca. 10 Min. gehen lassen.
Die restlichen Zutaten verrühren und zu der Mehlmischung hinzufügen. Einen Teig kneten und diesen dann 30 Min. gehen lassen.
Danach den Teig in 12 Portionen teilen und zu Kugeln formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und nocheinmal 20 Min. gehen lassen.
Das Ei verquirlen und die Pinzen damit bestreichen. In der Mitte jede Pinze mit einer Schere mindestens 2 Mal einschneiden und danach bei 160 ° C für ca. 25-30 Min. im Ofen backen.

Zubereitungszeit: 25 Min. + 70 Min. rasten + 30 Min. Backzeit

Winterkartoffelschmarrn

Noch schnell ein Gericht mit Wintergemüse bevor der Frühling ins Land zieht. 🙂

kartoffelschmarrn

Zutaten:
1 kg mehlige Kartoffel
400 g Wurzelgemüse (Karotten, Lauch, Pastinaken, etc.)
200 g Mehl
Majoran
Thymian
Muskatnuss
Salz
Pfeffer
Bratöl

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, kleiner schneiden und im Topf mit Dünsteinsatz dünsten. Währenddessen das Gemüse waschen, schälen und grob raspeln (oder klein schneiden). Wenn die Erdäpfel weich genug sind, ein wenig auskühlen lassen und dann mit dem Kartoffelstampfer zerstampfen. Das Gemüse und das Mehl unterrühren und die Masse gut würzen.

Eine möglichst große Pfanne mit Öl erhitzen. Die Masse darin anbraten. Danach die Masse vierteln und jedes Viertel mit dem Pfannenwender umdrehen. Wenn die Masse auf beiden Seiten knusprig genug ist, ist der Winterkartoffelschmarrn fertig.

Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde (inkl. Kochzeit)