Orientalischer Orangen-Salat

orangensalat

Isabel von grueneliebe.blogspot.de hat zum Geburtstag ihres Blog’s ein Gewinnspiel gestartet, in dem sie nach Salaten sucht. Da wollte ich natürlich gleich mitmachen und das hier ist nun mein Beitrag: ein orientalischer Orangen-Salat. Er schmeckt traumhaft lecker und ist auch eine wunderbar leichte Hauptmahlzeit. Und wenn die Orangen mal nicht so süß sind, kann man ihn einfach mit einer größeren Menge an Trockenfrüchten „tunen“.

Auf die Idee so einen Salat zu machen, bin ist vor einiger Zeit gekommen, als mein Vater mir mehrere sonnengereifte Orangen aus Süditalien mitgebracht hat. Das war für mich damals durchaus ein Problem, denn ich mag eigentlich keine Orangen. Zumindest dachte ich das. Zitrusfrüchte waren mir immer schon suspekt.
Aber nun musste ich halt etwas damit anfangen. Viel schlimmer als Zitrusfrüchte, war für mich die Vorstellung Essen wegzuschmeißen. Also habe ich daraus etwas gemacht, was ich unseren Gästen vorsetzen konnte, damit ich es dann los bin. Dabei ist dieser Salat herausgekommen 🙂
Zu meiner Überraschung hat das ganze wirklich gut geschmeckt. Sehr gut sogar. Unsere Gäste waren derselben Meinung, … leider. Aber was soll’s. Man kann den Salat ja jederzeit wieder machen. So genug Geschichten von mir. Hier ist das Rezept:

Zutaten für 4 Personen:
4 große Orangen (ca. 1 kg)
100 g getrocknete Feigen
Saft einer halben Zitrone
40 g geschälte Pistazien
Rosenblütenwasser
etwas Wasser
Salz

Zubereitung:
Die Feigen werden vom Stiel befreit und in feine Streifen geschnitten. Die halbe Zitrone wird ausgepresst und der Saft über die Feigenstücke gegossen. Da kommt dann ein Schuss Rosenblütenwasser hinzu. Bei mir waren es etwa 15 ml. Wer dieses blumige Aroma gerne mag, kann auch einiges mehr davon nehmen. Und dann gibt man noch etwas warmes Wasser hinzu. Die Feigen sollten auch nicht ganz bedeckt sein mit Flüssigkeit. Sie saugen sich auch so gut genug an. Das Ganze stellt man mal zur Seite und lässt es ziehen. Ab und zu kann man auch umrühren.
Die Pistazien werden, sofern nicht schon passiert, geschält. Ich habe bereits geröstete genommen (nicht gesalzene), aber rohe Pistazien passen genauso gut hinein. Die werden gehackt und unter die Feigen gerührt.
Dann werden die Orangen geschält. Am besten geht das mit dem Messer. Zuerst „Deckel und Boden“ wegschneiden und dann die Schale rundherum mitsamt den weißen Teilen herunterschneiden. Die Orangen in Stücke schneiden und in einer Schüssel mit dem Feigen-Pistazien Gemisch verrühren.
Zum Schluss noch eine Prise Salz darüber geben. Das Salz kann natürlich auch weggelassen werden, aber ich persönlich finde, dass es viel hermacht, auch in solch süßen Gerichten.

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Karotten-Kohlrabi-Salat

Dieser Salat passt perfekt zu Maki, da er eine erfrischende leicht säuerliche Note hat. Tatsächlich passt er zu vielen asiatischen Gerichten (und auch zu nicht asiatischen 😉 ).

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Zutaten:
2 bis 3 Karotten
1 Kohlrabi
Saft von einer halben Zitrone
Öl, zB. Sonmnenblumenöl oder Rapsöl
Salz

Zubereitung:
Die Karotten und den Kohlrabi waschen und raspeln. Eine halbe Zitrone auspressen und den Saft über das Gemüse gießen. Das ganze dann salzen und mit Öl abschmecken. Ich habe hier ein neutrales Öl genommen. Es passen aber auch sehr gut intensivere Öle dazu wie zB. Walnussöl.
Falls das einem nicht sauer genug ist, kann man noch mehr Zitronensaft nehmen. Ich verwende bei diesem Salat Zitronensaft statt Essig, weil die Zitrone mit ihren Antioxidantien verhindert, dass das Gemüse braun wird. Man kann ihn auch sehr gut über mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren. Dann wird er sogar noch leckerer.
Beim Servieren gebe ich gerne auch noch geröstete Sonnenblumenkerne darüber.

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten

Steirischer Salat

Ist einfach der beste Salat im Winter!

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Zutaten:
100 g Vogerlsalat (Feldsalat)
500g Kartoffeln
100g Steirische Käferbohnen (oder 1 Dose bereits gekochte)
2 Eier
1 handvoll ganze, geröstete Kürbiskerne
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Kürbiskernöl
Apfelessig
Salz
Pfeffer
(Bratöl optional)

Zubereitung:
Die Bohnen über Nacht einweichen und am nächsten Tag ca. eine Stunde kochen. Den Schaum des Bohnenwassers abschöpfen, dann sind die Bohnen bekömmlicher. Die Bohnen während des Kochens nicht salzen. Die Kartoffeln schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und in einem Topf mit Dünsteinsatz dünsten bis sie weich, aber noch nicht matschig sind.  In der Zwischenzeit 2 Eier hart kochen, diese dann schälen und in Stücke schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und schneiden. Zuerst die Zwiebel in einer Pfanne mit Öl anbraten und dann kurz noch die Knoblauchzehe mitanbraten. (Man kann Zwiebel und Knoblauch auch roh dazugeben! Geschmackssache! 😉 )

Den Vogerlsalat waschen und in eine große Schüssel geben. Dann die Kartoffeln, die Käferbohnen sowie Zwiebel und Knoblauch dazugeben. Das ganze mit Kürbikernöl, Apfelessig, Salz und Pfeffer abmachen. Eine handvoll geröstete Kürbiskerne darüberstreuen und mit den Eiern garnieren. Mit einer Scheibe Brot dazu ergibt das eine nahrhafte Hauptspeise. Mahlzeit!

Zubereitungszeit: Kochzeit 1 Stunde, Anrichten ca. 10 Minuten