Baklava

Ich bin ein absoluter Fan von Baklava. Ich liebe es, wenn diese Süßigkeit meine Zähne verklebt. Umso erfreulicher war es, dass uns Big Toaster’s Tante, die in Israel lebt, ihre berühmte Baklava machte. Natürlich haben wir für euch das Rezept notiert und voila: es wird hier veröffentlicht. Ich möchte darauf hinweisen, dass es sich hierbei um die bulgarische bzw. israelische Variante der Baklava handelt. Für türkische Baklava werden normalerweise Pistazien verwendet.

baklava

Zutaten:
500 g Jufka-Teig
200 g Butter/Magarine
ganze Walnüsse (Menge nach Belieben, min. 250 g)
2 Tassen Zucker
2 Tassen Wasser
2 EL Zitronensaft
1 P. Vanillezucker

Zubereitung:
Für die Baklava ein Backblech gut einfetten. Die Hälfte der Jufka-Blätter in das Backblech legen. Darauf achten, dass es über das ganze Blech verteilt gleich dick ist. Die Butter schmelzen. Währenddessen die Walnüsse auf den Jufka-Blättern verteilen. Die Nüsse sollten gleichmäßig auf den Blättern verteilt sein. Ich habe die ganzen Walnüsse ein wenig mit der Hand zerdrückt. Natürlich kann man sie auch hacken. Ich empfehle mindestens 250 g Walnüsse zu nehmen. Die restlichen Jufka-Blätter dann auf die Nussschicht geben und wieder darauf auchten, dass die Blätter gleichmäßig verteilt sind. Danach schneidet man die Jufka-Blätter an, aber nicht bis ganz nach unten, dh. die untersten Blätter werden nicht durchgeschnitten. Zuerst schneidet man die Blätter in Quadrate und dann teilt man diese Quadrate in Dreiecke. Die geschmolzene Butter wird nun über die Rillen gegossen. Danach wird das ganze ins Backrohr gegeben bei Ober- und Unterhitze und 200° C. Nach 5 Minuten wird die Hitze im Backrohr auf 160 ° C reduziert. Die Baklava wird etwa 40 Minuten gebacken, bis alle Blätter eine braune Farbe angenommen haben.
Währenddessen (oder schon davor) kann man den Sirup zubereiten. Dafür in einem Topf 2 Tassen Zucker mit 2 Tassen Wasser erhitzen bis es kocht. Wenn es kocht, werden 3 EL Zitronensaft dem Sirup hinzugefügt sowie eine Packung Vanillezucker.  Kurz kochen lassen und dann beiseite stellen.
Um den Sirup über die Baklava zu gießen gibt es 2 Möglichkeiten: Entweder müssen die Blätter kalt sein und der heiße Sirup wird darübergegossen oder man nimmt die Baklava heiß aus dem Rohr und gibt den erkalteten Sirup darüber. Wichtig ist, dass eines von beiden heiß und das andere kalt ist. Danach steht dem Essvergnügen nichts mehr im Weg!

Zubereitungszeit: 15 Min. Vorbereitungszeit, 40 Min. Backzeit

Imam Bayildi auf bulgarisch

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Die Großmutter von bigtoaster ist die beste Köchin,die ich kenne. Trotz ihres fortgeschrittenen Alters kocht sie nach wie vor leidenschaftlich gerne für ihre Familie. Früher konnte sie sehr viele vegane Gerichte, mittlerweile ist ihr Wissen zum Teil verloren, da sich die Zeiten geändert haben und Fleisch immer häufiger auf dem Speiseplan steht. Doch auch wenn sie so Manches aus der alten Zeit schon vergessen hat, verwöhnt sie uns mit fantastischen vegetarischen Gerichten.

Dieses Mal war es das bekannte orientalische Gericht Imam Bayildi. Dieses ist auch in Bulgarien bekannt und beliebt. Dort sagt man dazu Imam Baelda. Wir durften ihr beim Kochen über die Schulter schauen und fotografieren. Dabei hat sie uns auch gleich die Geschichte zu dem Gericht erzählt. Es war einmal ein Mann, dessen Lieblingsgericht dies war und immer wenn seine Frau ihn fragte, was sie denn kochen sollte, verlangte er nach diesem Gericht. Die Frau war schon ganz verzweifelt und beschloss eines Tages, ihrem Mann zu zeigen wieviel Öl man für dieses Gericht denn braucht. Als sie dem Mann also die Zutaten und das viele Öl zeigte, dass für dieses Gericht notwendig ist, schrie er:  Imam! Baeldisah! (Imam! Mich hauts um!)

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Zutaten (für 4 bis 5 Personen):
5 Melanzani
15-20 Knoblauchzehen
Petersilie
1 große Zwiebel
1 1/2 – 2 kg Tomaten
Öl
Salz
Paprikapulver

Zubereitung:
Die Tomaten beim Stiel einschneiden, den Strunk entfernen und raspeln. Ein Häuten ist nicht notwendig denn dabei bleibt der Großteil der Haut in der Hand zurück. Bei den Melanzani den Stiel entfernen, halbieren und ein wenig aushöhlen. Die Melanzanihälften werden geschält, bis auf zwei Streifen an den Seiten (siehe Fotos). Diese brauchen wir, damit das Ganze nicht auseinanderfällt, wenn es durch ist. Die Melanzani werden dann gesalzen und kurz stehen gelassen. Dann werden sie ausgedrückt und die Flüssigkeit, die sie verlieren, wird weggegeben.
Die Zwiebel werden geschält und geschnitten und mit reichlich Öl in einem Topf angebraten. Die Tomaten werden hinzugegeben und 30 Minuten lang ohne Deckel ausgekocht. Salz, Pfeffer und Paprikapulver wird dazugegeben, sowie die Melanzaniwürfel, die beim Aushöhlen entstanden sind. Zum Schluss wird noch die Petersilie in den Topf gegeben.
Die Melanzani werden in Salzwasser ohne Deckel gekocht und dabei einmal umgedreht. Die Melanzani sollen nicht mehr roh sein, aber auch nicht ganz durch. Danach werden sie ins Blech gegeben.
Anschließend werden die geschälten ganzen Knoblauchzehen auf den Melanzani verteilt und das Ganze mit der Tomatensauce übergoßen. In den Ofen geben bei 180 ° C für ca. 45 Minuten. Es sollte der Großteil vom Wasser verdunstet sein und nurmehr das Öl übrig sein.

Zubereitungszeit: 1 1/2 bis 2 Stunden