Walnussbrot

Gestern Abend bin ich mit meiner Freundin plaudernd in der Küche gesessen und wir haben Nüsse geknackt. Und so dachte ich mir heut, ich back ein Walnussbrot.

Walnussbrot

Zutaten:
400ml Wasser
1/2 Würfel Hefe
ca. 300g Dinkelvollkornmehl
ca. 300g helles Weizenmehl
100g Walnüsse
2TL Salz
1 TL Zucker

Zubereitung:
Die Hefe im Wasser auflösen, Salz, Zucker und Nüsse hinein und nach und nach das Mehl einrühren und es dann zu einem glatten Teig kneten, der nicht an den Fingern klebt. Das ganze eine Stunde an einem warmen Ort rasten lassen.
Dann nochmal kurz durchkneten und den „Klumpen“ auf das Backpapier (auf einen Rost oder Blech) geben. Mehrmals an der Oberfläche einschneiden und ins (kalte) Backrohr schieben. Dort nochmals ca. 15 Minuten rasten lassen und dann das Rohr auf 180°C einstellen und langsam mit dem Brot aufheizen lassen. Ca. 35 Minuten backen, bis das Brot hohl klingt wenn man mit einem Löffel draufklopft. Nicht vergessen das Brot auch auf seiner Unterseite anzuklopfen.
Am besten  lässt man das Brot irgendwo abdampfen solange es noch heiß ist, weil es sonst „nass“ wird. Ich stelle es immer auf einen kleinen Rost, damit es auch von unten Luft bekommt.

Zubereitungszeit: kneten 20 Minuten, rasten 1 Stunde 15 Minuten, backen 35 Minuten

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Dinkel-Weizen Mischbrot mit einem Hauch von Orient

Wenn ich Brot backe, ist das oft von mir nicht geplant oder vorbereitet. Deswegen improvisiere ich dann und nehme was gerade da ist an Mehl oder anderen Zutaten. Brot zu backen ist gar nicht schwer, besonders wenn man mit Hefe backt. Wenn man die grundlegende Technik beherrscht, dann kann das schnell mal nebenbei gemacht werden. Und das macht dann auch weniger Arbeit als extra zum Bäcker zu gehen (in unserem Fall zumindest 😉 ).

dinkel weizen misch

Zutaten:
1 halber Würfel Hefe
1 Tl Salz
1Tl Zucker
330ml Wasser
ca. 300g Dinkelvollkornmehl
ca. 300g helles Weizenmehl
1 El Sesam
1El Schwarzkümmel

Zubereitung:
In einer Teigschüssel die Hefe im Wasser auflösen. Salz und Zucker hineingeben. Sesam und Schwarzkümmel und einen Teil vom Mehl auch hinzufügen und alles mit einer Gabel verrühren. Dann nach und nach das restliche Mehl hineingeben bis man es mit der Gabel nicht mehr gut rühren kann. Dann mit der Hand weiterkneten und immer wieder etwas Mehl zufügen, sobald es wieder zu kleben beginnt. Soviel Mehl verarbeiten bis der Teig nicht mehr klebt, zumindest nicht viel 🙂 .
Das ist die Knettechnik, wie ich sie von meiner Großmutter gelernt habe. Natürlich kann man das auch auf jede andere Art verkneten.
Wieviel Mehl man braucht, hängt vom Feuchtigkeitsgehalt des Mehls ab und vom Typ. Je höher die Typenzahl, desto mehr Wasser braucht das ganze. Je feuchter man den Teig belässt, desto leichter geht er auf und desto flaumiger wird er, aber desto schwieriger ist es auch mit ihm zu hantieren. Tatsächlich ist es aber nicht so wichtig ob man den Teig feuchter oder trockener macht, es gelingt trotzdem und schmeckt auch immer.
Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür, und die Arbeit geht sehr schnell von der Hand.
Den Teig ca. 1 Stunde rasten lassen.
Das ganze bei 170° C ca. 30-40 Minuten backen. Das Brot ist durch wenn es hohl klingt wenn man mit einem Kochlöffel draufklopft.

Zubereitungszeit: Kneten 15 Minuten, Rasten ca. 1 Stunde, Backen ca. 35 Minuten